Tanja Wedhorn spielt in der ZDF-Serie "Fritzie – Der Himmel muss warten" eine krebskranke Lehrerin, die eigentlich keine Zeit für ihre Krankheit hat.

Die neue ZDF-Primetime-Serie beginnt sofort mit einem Schock: Hauptcharakter Fritzie Kühne (Tanja Wedhorn) erhält die Diagnose Brustkrebs. Und es sieht nicht sehr gut aus, weshalb mit einer Operation und anschließender Chemotherapie schnell begonnen werden sollte. Doch Fritzie hat etwas andere Pläne. Als sie den OP-Termin erfährt, möchte sie ihn am liebsten gleich verschieben – wegen des Elternsprechtages. Wer nun beklemmende Szenen und todtraurige Momente erwartet, liegt falsch. Stattdessen fährt die engagierte Lehrerin in die Schule, wo sie ihre Schüler in Sachen Protest für den Klimaschutz ermutigt.

Die Schockdiagnose verheimlicht sie zunächst vor ihrem Sohn und ihrem Ehemann. Fritzie stürzt sich vielmehr mitten ins Leben, will Dinge erleben, für andere kämpfen und sich mit deren Problemen auseinandersetzen statt mit ihren eigenen. Das erklärt auch die thematische Bandbreite der Serie: Es geht eben nicht nur ums Thema Krebs und was die Krankheit mit dem Familienleben macht. "Fritzie" handelt auch von Teenagerproblemen wie Mobbing, der ersten großen Liebe und Magersucht.

Mit viel Feingefühl und Leichtigkeit erzählt

Die sechsteilige Geschichte von Fritzie hat es in sich. "Sie erzählt von Krankheit – ein Tabubruch in der Unterhaltung. Gleichzeitig erzählt sie mit großer Leichtigkeit vom Leben. Eine große Herausforderung, für die es viel Feingefühl und Vertrauen braucht", sagt Produzentin Beatrice Kramm. Mit Tanja Wedhorn hat die Serie außerdem eine Hauptdarstellerin, die nahbar und echt wirkt, ohne dass ihr Leiden übertrieben thematisiert oder aber auf die leichte Schulter genommen wird.

"Fritzie – Der Himmel muss warten"

Donnerstag, 1. Oktober, 20.15 Uhr (Folge 1 und 2)

Donnerstag, 8. Oktober, 20.15 Uhr (Folge 3 und 4)

Donnerstag, 15. Oktober, 20.15 Uhr (Folge 5 und 6)