Agentenfilm bei VOX

"James Bond 007 – Lizenz zum Töten": Ein Spion auf Rachefeldzug

von Jasmin Herzog

Nur zweimal schlüpfte Timothy Dalton in die Rolle des Geheimagenten James Bond. In dem eher untypischen Bond-Streifen "Lizenz zum Töten" begibt sich 007 auf einen Rachefeldzug.

VOX
James Bond 007 – Lizenz zum Töten
Action • 25.06.2020 • 20:15 Uhr

Um die Filme wieder dem Stil von Ian Flemings Romanen anzunähern, sollte Timothy Dalton 1987 in "The Living Daylights" (deutscher Titel: "Der Hauch des Todes") bei seiner Nachfolge von Sean Connery und Roger Moore "mehr Ernst und weniger Sex" walten lassen. In "Lizenz zum Töten" (1989), der nun bei VOX wiederholt wird, trieben Regisseur John Glen und sein Hauptdarsteller diese Entwicklung noch weiter. Dies hatte jedoch zur Folge, dass die Person des James Bond ziemlich unausstehlich wirkte. Dem Autor hätte dies sicher gefallen, hatte er doch selbst einmal 007 als "unsympathische Figur" beschrieben. Doch beim Publikum kam die Rachelust nicht so gut an, und so wurde Dalton auch alsbald von Pierce Brosnan abgelöst.

Soeben stand James Bond (Timothy Dalton) noch in Florida als Trauzeuge am Altar, als sein Freund Felix Leiter (David Hedison), seine grosse Liebe Della (Priscilla Barnes) heiratete. Zuvor konnte Agent 007 dem Bräutigam auch noch helfen, den skrupellosen Drogenbaron Sanchez (Robert Davi) dingfest zu machen. Doch Sanchez gelang die Flucht aus dem Gefängnis und er revanchierte sich mit einem brutalen Anschlag auf das frisch vermählte Paar. Der sonst so kühle Bond gerät außer sich und hat fortan nur noch Rache im Sinn. Obwohl die Behörden ihn zurückpfeifen wollen, indem sie ihm vorsorglich die Lizenz zum Töten entziehen, macht er sich in Zentralamerika auf die Suche nach seinem Gegner. Er überwirft sich sogar mit seinem Vorgesetzten M (Robert Brown).

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Unterstützung – nicht ganz freiwilliger Art – findet er in der CIA-Pilotin Pam Bouvier (Carey Lowell). Irgendwie gelingt es Bond, in Sanchez' inneren Kreis vorzudringen, wo er der schönen Lupe (Talisa Soto) begegnet. Der Drogenboss ist derweil im Begriff, sein zentralamerikanisches Imperium mit einem asiatischen Syndikat zusammenzulegen, was seine verbrecherische Macht ins Unermessliche steigern würde.

Obwohl der Agentenfilm nicht unbedingt zu den Glanzstücken der 007-Historie zählt, legte Regisseur John Glen doch eine bemerkenswerte Episode vor. Denn Bond handelt hier tatsächlich nur auf eigene Faust ...


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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