Am Montag mussten sie "taff" moderieren – als Strafe für ihr Versagen im Duell gegen ProSieben in der vergangenen Woche. Am Dienstag gelang Joko und Klaas dann die Revanche.

Damit ergatterten sie 15 Minuten Sendezeit – zur Primetime um 20.15 Uhr können sie eine Viertelstunde lang Fernsehen ganz nach ihrem Gusto machen ("Grey's Anatomy" startet daher erst um 20.30 Uhr).  Was werden Joko und Klaas damit anfangen?

Genaueres wollten die beiden noch nicht verlauten lassen. Fest steht aber, dass bei Winterscheidt und Heufer-Umlauf so ziemlich alles möglich ist. Mit ihrer gewonnenen Sendezeit in Ausgabe eins vor einigen Wochen sorgten sie für eine große Überraschung, indem sie drei Menschen von ihrer humanitären Arbeit berichten ließen. Nach den Strapazen der aktuellen Ausgabe ist aber davon auszugehen, dass die "Rache" am Arbeitgeber diesmal wohl eher in eine humorvolle Kerbe schlagen wird: "Soll ich euch mal was sagen, ProSieben? Wenn wir diese 15 Minuten gewinnen – was ja sehr wahrscheinlich ist – ich schwöre euch, danach steht kein Stein mehr auf dem anderen in Unterföhring!", so Klaas am Dienstagabend vor dem Finalspiel.

Laut Informationen von "Bild" war der Sieg der beiden TV-Anarchisten für den aufmerksamen Zuschauer allerdings keine sonderlich große Überraschung. Feststellbar war das an der Forderung der ProSieben-Verantwortlichen im Falle eines Sender-Sieges: Dann nämlich hätten sich Joko und Klaas auf eine neue Frisur "freuen" können – eine Fast-Glatze mit ProSieben-Logo in roter Farbe auf dem Resthaar. Weil die beiden aber am Montag bei ihrer live ausgestrahlten "taff"-Moderation mit normalem Haarschnitt zu sehen waren, konnte man den Ausgang des neuesten Wettstreits bereits erahnen. Der simple Grund: Die Duelle wurden bereits vor einiger Zeit aufgezeichnet.

Trotzdem durfte sich der Sender am Dienstag über rund 900.000 Zuschauer in der "werberelevanten" Zielgruppe von 14 bis 49 Jahren freuen und eine dortige Marktanteil von 22,2 Prozent verbuchen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst