Ein Jugendlicher mit Trump-Basecap habe ihn homophob und rassistisch beleidigt und brutal angegriffen. Das hatte Jussie Smollett Ende Januar der Öffentlichkeit mitgeteilt. Wegen dieses angeblichen Vorfalls droht dem US-Schauspieler aber nun selbst ein Strafverfahren. Der schwerwiegende Vorwurf: Der "Empire"-Star soll gelogen und den Angriff erfunden haben.

Wie ein Polizeisprecher der Stadt Chicago mitteilte, sei der 36-Jährige als Verdächtiger in einem Ermittlungsverfahren geführt worden. Eine Jury prüfte den Vorfall und bestätigte die Beweise gegen Smollett. Wird er verurteilt, droht ihm eine Hafstrafe zwischen einem und drei Jahren.

Zweifel an der Version des Schauspielers waren aufgekommen, nachdem die Polizei auf Überwachungsvideoaufnahmen keinerlei Hinweise auf den Angriff finden konnte. Zunächst hatten die Behörden wegen eines Hassverbrechens ermittelt und zwischendurch zwei Männer festgenommen. Laut Smolletts Aussage hätten ihn zwei Männer verfolgt und begonnen, ihm homophobe und rassistische Kommentare hinterherzurufen. Dann seien die Täter sogar handgreiflich geworden, hätten brutal auf den Schauspieler eingeschlagen und ihm dabei eine Rippe gebrochen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst