Nur wenige Stunden nach der jeweiligen Geburt ihrer letzten beiden Kinder trat Herzogin Kate wie frisch aus dem Ei gepellt vor die Kamera. Auftritte, die für Staunen sorgten – und bei vielen Müttern für Unverständnis. Darunter auch Keira Knightley, die ihre Tochter Edie etwa zur gleichen Zeit zur Welt brachte wie Kate ihre Tochter Charlotte.

"Ich erinnere mich an die Exkremente, das Erbrochene, das Blut, die Stiche. Ich erinnere mich an mein Schlachtfeld", schreibt die Schauspielerin in ihrem Beitrag für das Buch "Feminists don't wear pink (and other lies)" über ihre Geburtserfahrung.

Dass Herzogin Kate nur sieben Stunden nach einer mutmaßlich ähnlichen Tortur bereits für die Fotografen lächelte, erschien ihr dementsprechend skurril: "Sei schön, sei stilvoll, zeig dein Schlachtfeld nicht, Kate. Sieben Stunden nach dem Kampf um Leben und Tod, sieben Stunden, nachdem dein Körper aufgerissen ist und blutiges, schreiendes Leben herausgekommen ist. Zeig es nicht. Sag es nicht. Stehe dort mit deinem Mädchen, umringt von einem Rudel männlicher Fotografen", beschreibt Knightley die Szene.

Die 33-Jährige will mit ihrem "The Weaker Sex" ("Das schwächere Geschlecht") betitelten Essay unter anderem verdeutlichen, unter welchem Druck Frauen nach der Geburt stehen, möglichst schnell wieder möglichst perfekt auszusehen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst