Marie (Christine Eixenberger) ist auch im fünften "Marie fängt Feuer"-Film nicht nur Feuerwehrfrau, sondern die Seelsorgerin von ganz Wildegg. In "Zweite Chance" bleibt es für sie abermals nicht bei einem einfachen Feuerwehreinsatz, als sie mit ihren Kameraden gerufen wird, um eine panische Jugendliche aus einer kleinen Kammer zu befreien.

Marie versucht vielmehr von da an, Betreuer Domi (Ulrich Friedrich Brandhoff) unter die Arme zu greifen, der sich am Lauberhof um straffällig gewordene Jugendliche kümmert. Als dann noch dessen Vater auftaucht und droht, den Lauberhof zu verkaufen, ist Maries ganzer Einfallsreichtum gefragt.

Bei Marie privat könnte es derweil eigentlich nicht besser laufen. Sie wohnt mit ihrem Freund Stefan (Stefan Murr), seinem Sohn Daniel (Jonas Holdenrieder) und ihrem Sohn Max (Moritz Regenauer) zusammen, und die vier bilden eine glückliche Familie. Eigentlich, denn Marie hat Max jahrelang angelogen. Sein Vater ist gar nicht tot, wie Marie die ganze Zeit behauptet hat, sondern wohnt in München. Als Philipp (Julian Looman) erfahren hat, dass er Vater ist, wollte er sofort mit Max Kontakt aufnehmen. Doch das bedeutet, dass Marie ihr Geheimnis möglichst schnell mit ihrer Familie teilen muss.

Das Voralpendrama punktet weiterhin mit Lebensnähe und sympathischen Charakteren, wenn auch die Geschichte wie bei den Vorgängern kaum Überraschungen bietet. Trotzdem schalteten bisher durchschnittlich rund 4,5 Millionen Zuschauer ein. Gute Voraussetzungen dafür, dass die Reihe auch nach den vier neuen Filmen (der nächste Teil, "Kleine Sünden", läuft eine Woche später zur gleichen Zeit) noch weitergehen wird.


Quelle: teleschau – der Mediendienst