Es ist eine der großen TV-Überraschungen des Jahres: Seit Beginn dieser Saison mit dem ersten Rennen in Doha in Katar rast die MotoGP bei Servus TV mit Karacho von Erfolg zu Erfolg.

Der österreichische Privatsender hat die deutschen MotoGP-Live-Rechte für fünf Jahre übernommen und erhält für seine bisherigen Übertragungen, die die Rennwochenden, wie man es sonst nur von der Formel 1 kennt, als große Events abfeierten, jede Menge Zuspruch. Zuvor waren Draufgänger wie Marc Marquez, Andrea Dovizioso und natürlich Valentino Rossi bei Eurosport zu sehen.

Das Engagement in der Highspeed-Klasse scheint sich für die Österreicher auszuzahlen, wie nun vorgelegte Zahlen belegen. Bereits der Autakt in Doha lockte zahlreiche Zuschauer vor die Bildschirme. Servus TV erreichte einen erstaunlichen Marktanteil von 1,8 Prozent. Bei der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer waren es sogar 2,5 Prozent.

Inzwischen ist die erste Saisonhälfte der Motorrad-Weltmeisterschaft gefahren. In dieser konnte Servus TV die Fangemeinde sogar noch erweitern. Mit für Servus TV geradezu sensationellen Marktanteilen von bis zu 4,4 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe beispielsweise beim MotoGP-Rennen im italienischen Mugello und durchschnittlich bis zu 440.000 Gesamtzuschauer beim Rennen auf dem Sachsenring, der einzigen WM-Station in Deutschland, untermauern, dass der Motorradsport bei dem kleinen Sender wohl eine neue Heimat gefunden hat, die auch eindeutig angenommen wird.

Nun steht für die Österreicher das Heimspiel an. Von Freitag, 9. August, bis Sonntag, 11. August, rasen die Motorrad-Asse auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg in der Steiermark. Servus TV zeigt am Sonntag nicht nur alle Rennen der Klassen MotoE, Moto3, Moto2 und natülich der MotoGP ab 10 Uhr live und frei empfangbar. Auch die jeweiligen Qualifiyings und die freien Trainings, die sonst im internationalen Livestream übertragen werden, sind am Samstag ab 8.50 Uhr im Free-TV zu sehen. Der ehemalige deutsche Rennfahrer Alex Hofmann kommentiert für Servus TV die Rennen an der Seite von Christian Brugger.


Quelle: teleschau – der Mediendienst