Spätestens seit der Tötung von Anführer Abu Bakr al-Baghdadi durch US-Spezialkräfte gilt die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als besiegt. Doch stimmt das wirklich? Der ProSieben-Reporter Thilo Mischke war an der Front im Kriegsgebiet.

Diese Zahlen erschrecken: Nach Angaben der deutschen Sicherheitsbehörden haben sich seit 2013 mehr als 1.050 Personen in die Kriegsgebiete in Syrien und im Irak aufgemacht. Ihr Ziel waren Dschihadisten-Milizen, denen sie sich anschlossen. Doch was ist mit diesen Privatkämpfern aus Deutschland geschehen? Thilo Mischke, der Front-Reporter von ProSieben, der für seine "Uncovered"-Reihe seit dem Sommer 2016 bereits bei knallharten Gangs in El Salvador war oder etwa kurdische Peschmerga-Kämpferinnen an der Front zum IS interviewt hatte, wollte genau das wissen.

In Syrien und im Irak, wo der Islamische Staat nach eigenen Angaben ein Kalifat ausrufen konnte, machte Mischke sich auf die Suche. Er will wissen, was aus den ehemals freiwilligen Kämpfern geworden ist. Einige von ihnen leben nicht mehr. In der Fremde zurückgeblieben jedoch sind deren Frauen. Sie sitzen derweil in syrischen Camps und Gefängnissen. Über ihre Schuld oder Beteiligung an Gräueltaten ist vielfach noch nicht entschieden, ein Problem, das grundsätzlich für jede Menge Diskussionsbedarf sorgt.

Im Anschluss an die knallharte Reportage Mischkes bleibt ProSieben dem Thema treu. Ab 21.45 Uhr listet Aiman Abdallah "10 Fakten: Soldaten" auf. Der "Galileo"-Anchorman zeigt unter anderem, was hinter der Fremdenlegion steckt. Wer zu der französischen Elitetruppe will, muss einiges einstecken können. 92 Prozent der Bewerber bestehen den Eignungstest nicht.


Quelle: teleschau – der Mediendienst