Das kann sie bestimmt gut: Moderatorin Sonja Zietlow will in der neuartigen "Psycho"-Gameshow "Stars im Spiegel – Sag mir, wer ich bin" Promis auf besonders tiefschürfende Art auf den Zahn fühlen. In der Sendung, die erstmalig am Samstag, 24. März auf dem Spät-Sendeplatz um 22.30 Uhr zu sehen sein wird, konfrontiert die "Dschungelcamp"-Giftspritze Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit stehen und die sich in der Regel durch nicht allzu knapp bemessenes Selbstbewusstsein auszeichnen, mit den Trugschlüssen ihrer eigenen Eitelkeit.

"Ich weiß, wer ich bin und wie ich auf andere Menschen wirke": So oder so ähnlich behaupten das die ersten vier Show-Gäste allesamt von sich selbst. Mit dabei sind der Musiker und "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus"-Frühabbrecher Michael Wendler, das Reality-TV-Sternchen Sophia Vegas, das noch unter dem Namen Sophia Wollersheim ebenfalls RTL-Dschungel-Camperin war, sowie Moderator Oliver Pocher und last but not least der Volksmusiker Stefan Mross, der seine Freundin, die Sängerin Anna-Carina Woitschack mitbringt. Sonja Zietlow macht die Probe aufs Exempel: Wie gut können die Stars einschätzen, was andere Menschen tatsächlich von ihnen halten. Dabei gilt es, herauszufinden, wie gut Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung übereineinstimmen.

Unterstützt von Co-Moderator Lutz van der Horst ("heute-show") befragt Zietlow den "Spiegel" – dieser wird im RTL-Studio von den rund 500 vor Ort anwesenden Zuschauern repräsentiert. Doch nicht nur das Studio-Publikum ist gefragt. Die Promis müssen sich in mehr oder weniger kniffligen Psycho-Spielchen auch selbst einschätzen können und dabei möglichst genau erraten, was die Zuschauer, ihre jeweilige Familie sowie von RTL befragte Freunde über sie denken. Nicht zuletzt beurteilen sich die Show-Gäste auch jeweils gegenseitig – etwa um zu überprüfen, ob Michael Wendler wirklich den besten Ruf unter den vier Promis genießt. Er selbst ist davon – keine Frage – jedenfalls überzeugt.

Nach diversen mitunter humorvollen Runden treten im Finale drei Promis gegeneinander an. Hier gibt es am Ende mehrere Möglichkeiten: Alle Promis können leer ausgehen – oder einer kann das gesamte Preisgeld des Abends von maximal 150.000 Euro des Abends gewinnen. Wenn die Promis als Teamspieler auftreten, können sie die "Beute" auch mehr oder weniger gerecht untereinander aufteilen. "Spiegel" der neuen RTL-Show sind die TV-Zuschauer in Deutschland: Wenn sie anbeißen, werden möglicherweise neue Folgen in Auftrag gegeben. Produziert wird "Stars im Spiegel – Sag mir, wie ich bin" von der TV-Firma Seapoint Productions.


Quelle: teleschau – der Mediendienst