Am Wochenende war Moderatorin Stefanie Tücking völlig überraschend gestorben. Nun steht die Todesursache fest. Demnach starb Tücking an einer Lungenembolie. Das habe die Staatsanwaltschaft der Familie mitgeteilt, so der SWR.

Stefanie Tücking hatte noch am Freitagabend eine Sendung auf SWR3 moderiert und war anschließend in ihr Haus in die Nähe von Baden-Baden gefahren. Am nächsten Morgen sei sie von einer Freundin tot aufgefunden worden, so Tückings Vater Manfred gegenüber "Bild". "Die Freundin ging zu ihr, schüttelte Stefanie. Als die sich nicht bewegte, rief sie den Notarzt." 

Bekannt war Tücking neben ihrer langjährigen Tätigkeit als Radiomoderatorin auch als Moderatorin der Fernseh-Musikshow "Formel 1". 1987 erhielt die damals 24-Jährige die Goldene Kamera für ihre Moderation dieser Musikshow. Ihre früheren Kollegen Ingolf Lück und Peter Illmann hatten sich nach der Nachricht über den Tod entsetzt gezeigt. Stefanie Tücking habe ihn "den Großteil meines beruflichen Lebens begleitet als kompetente Kollegin, aber, was viel wichtiger ist, auch als Freundin", schrieb Tillmann in der "Bild".

"SWR3 verliert nicht nur eine hervorragende Radiofrau, die Kolleginnen und Kollegen trauern auch um eine warmherzige Freundin. Generationen von Menschen hat Steffi Tücking für Musik begeistert. Radio war ihre Leidenschaft, Rockmusik ihre Liebe. Sie gehörte zu den größten Radiopersönlichkeiten Deutschlands und wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod", hatte SWR3-Programmchef in einer Mitteilung gesagt.

Stefanie Tücking wurde nur 56 Jahre alt.


Quelle: areh