Krimi-Crossover zwischen Deutschland und Österreich: Erstmals ermitteln Leipziger und Wiener "SOKO" gemeinsam in einem Fall – samt gegenseitigem Besuch.

Mit "Der dritte Mann" erschien 1949 Carol Reeds berühmter Thriller, in dem sich Orson Welles ins Wien der Nachkriegszeit begibt. 70 Jahre später verschlägt es die Ermittler der "SOKO Leipzig" nun unter dem Titel "Der vierte Mann" zu den Kollegen in die österreichische Hauptstadt – und umgekehrt. Erstmals ermitteln die Leipziger und Wiener zusammen in einem Fall – und besuchen sich dafür gegenseitig. Aktuell haben in der österreichischen Hauptstadt die Dreharbeiten zu der Crossover-Folge begonnen.

Koproduziert von ZDF und ORF, dreht sich die gemeinsame "SOKO"-Sonderfolge um den Mord an einem Wiener Stargeiger, der bei einem Gastspiel in Leipzig entführt wird. Es ist der Beginn einer Mordserie, deren Opfer einst allesamt in zwielichtige Geschäftsbeziehungen zwischen der DDR und Österreich involviert waren. Alle Ermordeten profitierten dabei vom Vermögen einer reichen Geschäftsfrau. Mit der Zeit beginnen die Ermittler, dunkle Machenschaften und ein unheilvolles DDR-Kapitel aufzudecken.

Selbstredend geht es bei der Zusammenarbeit zwischen der "SOKO Donau" um Carl Ribarski (Stefan Jürgens) und den Leipzigern um Ina Zimmermann (Melanie Marschke) nicht immer harmonisch zu. Mentalitäten und Herangehensweisen unterscheiden sich zwischen Deutschen und Österreichern ebenso wie der Humor. Ein Ausstrahlungstermin für das "SOKO"-Crossover steht noch nicht fest.


Quelle: teleschau – der Mediendienst