Auf der jährlichen "Monte-Carlo-Gala für die Gesundheit der Erde" wurde der Sänger Sting für sein Umweltengagement geehrt. Bei einer Versteigerung wurden zudem Spendengelder für Umweltschutzprojekte gesammelt.

Seit vielen Jahren setzt sich der britische Sänger Sting für Umweltschutz ein. Auf der diesjährigen vierten "Monte-Carlo-Gala für die Gesundheit der Erde" wurde der 68-Jährige deshalb geehrt. Dies berichtete die US-Zeitschrift "The Hollywood Reporter".

1989 hatte Sting gemeinsam mit seiner Ehefrau Trudie Styler und Dr. Franca Sciuto die "Rainforest Foundation" gegründet. Die Wohltätigkeitsorganisation setzt sich bis heute für die Regenwälder dieser Welt sowie die Rechte der darin lebenden indigenen Völker ein. Für dieses Engagement wurde Sting nun von der "Prince Albert II. of Monaco Foundation" des monegassischen Staatsoberhaupts ausgezeichnet. Preisträger der vergangenen Jahre sind die Schauspieler Leonardo DiCaprio (2017), Orlando Bloom (2018) und Robert Redford (2019).

Die Idee, mitten in der anhaltenden Corona-Krise eine Gala dieses Ausmaßes abzuhalten, war nicht unumstritten. Das weiß auch Fürst Albert: "Wir haben viel darüber nachgedacht, ob wir diese Veranstaltung angesichts der Bedeutung der anhaltenden Sorgen und Gesundheitsprobleme durchführen sollten oder nicht", erklärte der 62-Jährige. Doch das Engagement zum Schutz des Planeten habe sie zu dieser Entscheidung geführt. "Unsere Gesundheit hängt von der Gesundheit der Umwelt ab, in der wir leben. Deshalb müssen wir mehr als je zuvor unsere Bemühungen und Aktionen fortsetzen, um unseren Planeten für künftige Generationen zu schützen", erklärte das Staatsoberhaupt, das in Begleitung der Fürstin Charlène von Monaco gekommen war.

Zu den Gästen der Gala zählten zahlreiche Prominente, darunter die Schauspieler Johnny Depp, Helen Mirren, Kate Beckinsale, Maisie Williams, Sienna Miller, Rebel Wilson und Andy Garcia, die Sängerin Leona Lewis, das Model Alton Mason und der Modedesigner Tommy Hilfiger.

Neben der Ehrung Stings umfasste der Abend eine Versteigerung, bei der unter anderem ein privates Abendessen mit Fürst Albert, ein signiertes Wasserfahrrad samt Fahrstunde von Fürstin Charlène sowie Kunstwerke von Bansky, Roberto Matta und Joan Miró angeboten wurden. Die Einnahmen sollen dabei verschiedenen Umweltschutzprogrammen zugutekommen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH