Nachdem Didi Hamann Kritik an Bayern-Stürmer Robert Lewandowski geübt hatte, musste er sich deutliche Worte von Sportdirektor Hasan Salihamidzic anhören. Nun schlug Hamann zurück.

Das Verhältnis zwischen Medien, selbsternannten Experten und dem FC Bayern München bleibt verhärtet. Nach der denkwürdigen Pressekonferenz im Oktober 2018, in der Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge kräftig austeilten, steht jetzt Hasan Salihamidzic im Mittelpunkt. Der Sportdirektor liefert sich gerade ein Verbalduell mit dem ehemaligen Münchner Spieler und derzeitigen Sky-Experten Didi Hamann.

Nachdem Hamann Bayern-Stürmer Robert Lewandowski hart kritisierte, nahm sich Salihamidzic den 45-jährigen Ex-Profi zur Brust. Nach dem Sieg gegen Schalke am Wochenende sagte er: "Das, was er macht, ist einfach eine Kampagne gegen ihn. Weil er die Spiele nicht richtig schauen kann. Ich glaube nicht, dass Robert Lewandowski ein Problem für Bayern ist, sondern Didi Hamann ist ein Problem für Sky."

Die Reaktion von Hamann auf die verbalen Spitzen ließ nicht lange auf sich warten. Am Sonntag schlug er im Fußball-Talk "Sky 90" zurück: "Mir eine Kampagne zu unterstellen, ist nicht zu akzeptieren. Wenn du anderer Meinung bist, dann ist das natürlich okay. Aber dann muss die Diskussion kontrovers geführt werden, auf einem gewissen Niveau." Das sei nicht der Fall. Stattdessen werde er diskreditiert und persönlich angegriffen. Dafür habe er kein Verständnis, so die klare Botschaft in Richtung des FCB-Sportdirektors.

Auch Lewandowski selbst feuerte schon kräftig gegen Hamann, der ihn zuvor als "Problem für Bayern" und "Einzelgänger" bezeichnete. Der 30-jährige Pole ließ verlauten: "Mich interessiert nicht, was andere sagen. Vor allem dann nicht, wenn es einfach nur dumm ist."

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Quelle: teleschau – der Mediendienst