"The Big Bang Theory" ist eine der erfolgreichsten Sitcoms aller Zeiten. Nach dem Ende der Serie erlauben die Hauptdarsteller den Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen.

Astrophysiker jagen schon seit Jahrzehnten der sogenannten Weltformel hinterher. Serien-Macher hatten so etwas Ähnliches schon gefunden, wenngleich auch dieses Phänomen extrem schwer zu erklären ist: Es geht um das Erfolgsrezept hinter der wohl nerdigsten und gleichzeitig erfolgreichsten Sitcom der Neuzeit. In der "The Big Bang Theory"-Spezialausgabe mit dem wehmütigen Titel "Bye Bye Big Bang Theory – Das Special" blicken Penny-Darstellerin Kaley Cuoco und Leonard Hofstadter alias Johnny Galecki nach dem Finale der zwölften und letzten Staffel Ende November bei ProSieben nun noch einmal zurück – und leuchten hinter die Kulissen.

Eigentlich sind die Formalien der Serie, die in bester Sitcom-Tradition meist nur um einen Raum und dort um eine Sitzlandschaft fragwürdigen Zustands kreist, ja schnell erzählt. Cuoco und Galecki nehmen die eingefleischten Fans trotzdem mit zu einem Rundgang durch das legendäre CBS-Studio und erklären nicht nur die Requisiten, sondern auch die Kameraeinstellungen sowie Tricks, Anekdoten und Hintergründiges von den Dreharbeiten. Und weil es ja bekanntlich um ein sehr heiteres Genre geht, dürfen natürlich auch spektakuläre Pleiten, Pech und Pannen vom Set nicht fehlen.

Die Penny-Darstellerin ist dabei als Reiseleiterin für den Ausflug in die irre "Big Bang Theory"-Welt bestens geeignet. Immerhin war sie es, die in die WG von Leonard (Galecki), Sheldon (Jim Parsons) sowie ihrer Kumpel Howard (Simon Helberg) und Rajesh (Kunal Nayyar) so etwas wie Welthaltigkeit und Sex-Appeal brachte. Penny war es, die als einzige keine Ahnung von Physik hatte, aber trotzdem den Jungs stets die Rätsel der gemeinen Realität erschloss.

In den USA wurde das Serienende bereits im Mai ausgestrahlt. Dort erreichte das Finale fast 18 Millionen Zuschauer. Das sind natürlich Werte, von denen ProSieben im deutlich kleineren Land nur träumen kann. Dennoch zählte "The Big Bang Theory" in den vergangenen zehn Jahren regelmäßig zu den verlässlichsten Quotengaranten im Programm – mit Marktanteilen von über 20 Prozent in der sogenannten "werberelevanten" Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer.

Wer von der mysteriösen Magie der Serie immer noch nicht genug bekommen hat, kann sich im Anschluss gleich nochmal nostalgisch anfixen lassen: ProSieben zeigt um 20.45 Uhr den legendären Serien-Piloten aus dem Jahr 2007.


Quelle: teleschau – der Mediendienst