Zwischen Fußball-WM und Babyglück: Warum 2026 für Lea Wagner das wohl schönste Jahr ihres Lebens ist
Lea Wagner (31) erlebt aktuell eine Zeit, von der sie sagt, dass diese kaum schöner sein könnte. Während die ARD-Moderatorin bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Millionen Zuschauer durch das Turnier begleitet, wartet nur kurze Zeit später auch privat ein ganz besonderer Höhepunkt auf sie.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann erwartet die 31-Jährige ihr erstes Kind. Beruflicher Erfolg und persönliches Glück treffen für die „Sportschau“-Moderatorin in diesem Sommer auf einzigartige Weise zusammen.
Wer ist Lea Wagner? Vom Fußballplatz des Vaters ins WM-Studio
Dass Lea Wagner heute zu den bekanntesten Gesichtern der ARD-Sportberichterstattung zählt, kommt nicht von ungefähr. Geboren wurde sie am 15. August 1994 in Wiesbaden. Als Tochter des Fußballtrainers und ehemaligen Profis David Wagner (54) wuchs sie praktisch zwischen Fußballstadien auf. Die Begeisterung für den Sport wurde ihr schon früh mitgegeben – allerdings entschied sie sich bewusst gegen eine Karriere auf dem Rasen und für den Journalismus.
Nach dem Abitur studierte sie Crossmedia-Redaktion an der Hochschule der Medien in Stuttgart und sammelte bereits während ihrer Ausbildung Erfahrungen bei verschiedenen Medienhäusern. Ein anschließendes Volontariat ebnete ihr den Weg ins Fernsehen. Seit 2018 arbeitet Wagner für den SWR, ehe sie sich Schritt für Schritt auch überregional bei der ARD etablierte.
Spätestens seit der Übernahme der „Sportschau“-Moderation am Samstag gehört sie zu den prägenden Gesichtern des öffentlich-rechtlichen Sportprogramms. Große Ereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft, die Olympischen Spiele oder aktuell die Fußball-WM 2026 begleiten ihren beruflichen Werdegang.
Zwei Lebensträume erfüllen sich gleichzeitig
Für Lea Wagner ist 2026 jedoch bedeutsamer als das bloße WM-Jahr. Es ist ein Jahr, in dem sich gleich zwei lang gehegte Wünsche erfüllen. In Interviews beschreibt sie diese Monate als etwas ganz Besonderes. Zum einen stehen zahlreiche sportliche Höhepunkte auf dem Programm – allen voran die aktuell stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft. Kurz nach dem Turnier wird sich dann das wohl größte private Ereignis ihres Lebens ereignen: die Geburt ihres ersten Kindes.
Für die Moderatorin schließen sich Karriere und Familie dabei keineswegs aus. Das Gegenteil ist der Fall: Sie betont, dass sie sich immer sowohl ihren Traumjob als auch eine eigene Familie gewünscht habe. Dass nun beides nahezu zeitgleich Wirklichkeit werde, empfinde sie als außergewöhnliches Glück.
Mit Babybauch vor die Kamera – und mit voller Freude bei der WM
Auch während ihrer Schwangerschaft steht Lea Wagner weiterhin vor der Kamera. Bei der WM-Berichterstattung der ARD präsentiert sie sich selbstbewusst mit Babybauch und moderiert aus dem Studio gemeinsam mit Experten wie Robin Gosens (31). Diese Studiosituation habe sie sich schon lange gewünscht, weil sie den direkten Austausch und die Dynamik der Gespräche besonders schätze.
Dabei fühle sie sich während der Arbeit durch die Schwangerschaft nach ihren eigenen Aussagen nicht nennenswert belastet. Körperlich gehe es ihr hervorragend. Selbst die späten Sendezeiten der Weltmeisterschaft, die durch die Zeitverschiebung entstehen, bereiteten ihr keine größeren Schwierigkeiten. Sie fühle sich derzeit „tiefenentspannt“ und habe ihren Alltag kaum umstellen müssen.
„Ich fühle mich so angekommen wie nie“
Besonders bemerkenswert sind die Worte, mit denen Lea Wagner ihre aktuelle Lebensphase beschreibt. Sie spricht von einer großen inneren Gelassenheit und davon, dass sie sich „so angekommen wie nie“ fühle. Herausforderungen würden sie deutlich weniger stressen als früher, stattdessen verspüre sie einen inneren Frieden und eine Zufriedenheit, wie sie sie bislang kaum erlebt habe.
Diese Ruhe scheint sich auch auf ihren Blick in die Zukunft auszuwirken. Nach der Geburt ihres Kindes möchte sie zwar eine kurze Auszeit nehmen, plant jedoch, vergleichsweise schnell wieder in den Beruf zurückzukehren. Dabei setzt sie auf gute Organisation und die Unterstützung ihres persönlichen Umfelds.
Austausch mit Kolleginnen gibt Sicherheit
Dass sich Familie und eine anspruchsvolle Karriere vereinbaren lassen können, bestätigen ihr zahlreiche Kolleginnen aus der Sportredaktion. Mit Moderatorinnen, die diesen Weg bereits gegangen sind, tauscht sich Lea Wagner regelmäßig aus. Dabei geht es unter anderem um ganz praktische Fragen: Wie lange kann man während der Schwangerschaft arbeiten? Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wiedereinstieg? Wie organisiert man den Alltag mit Kind und Beruf am besten?
Dieses Netzwerk empfindet sie als große Hilfe. Die Erfahrungen anderer Frauen gäben ihr Sicherheit und bestärkten sie darin, ihren eigenen Weg selbstbewusst zu gehen.
Ein Sommer, den sie nie vergessen wird
Für viele Moderatorinnen wäre eine Fußball-Weltmeisterschaft wahrscheinlich der Höhepunkt eines ganzen Berufslebens. Für Lea Wagner wird das Jahr 2026 angesichts der in Kürze anstehenden Niederkunft erst recht unvergesslich bleiben. Während sie den Zuschauern eines der größten Sportereignisse der Welt präsentiert, wächst parallel dazu die Vorfreude auf das nächste Kapitel ihres privaten Lebens.
Karrierehöhepunkt und Familienglück liegen für sie in diesem Sommer so nah beieinander wie nie zuvor. Lea Wagner hat gute Gründe, heute mit so großer Gelassenheit auf die kommenden Monate zu blicken. Wenn sie sagt, dass sie sich angekommen fühlt, wirkt das keineswegs wie eine Floskel – sondern wie die ehrliche Bilanz eines Jahres, das ihr Leben in jeder Hinsicht verändern wird.
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