Persönliche Einblicke

Vor Florian Silbereisens „Schlagerboom“: Vanessa Mai fühlte sich unwohl

03.07.2026, 13.25 Uhr
In ihrem Podcast „Schön laut“ tauschten sich Lola Weippert und Vanessa Mai über ihre Unsicherheiten aus. Dabei berichtete die Sängerin auch davon, wie sie ihre eigenen bei Florian Silbereisens „Schlagerbooom“ herunterzog.
Vanessa Mai steht strahlend auf der Bühne bei Florian Silbereisens "Schlagerboom". Innerlich sah es in der Sängerin an diesem Tag aber anders aus.  Fotoquelle: picture alliance / Geisler-Fotopress | Clemens Niehaus/Geisler-Fotopres

In ihrem Podcast „Schön laut“ sprechen die Schlagersängerin Vanessa Mai und die Moderatorin Lola Weippert regelmäßig unzensiert und offen über ihr Leben auf und neben der Bühne. In der vorletzten Folge gestanden sich die beiden, sich ab und zu unsicher und unwohl zu fühlen.

Vanessa Mai wurde in der Schule gehänselt

Weil sie „knittrige, faltige Oma-Hände“ habe, sei die Sängerin früher in der Schule gehänselt worden. Zudem äußert Mai sich unzufrieden über ihr Gebiss. „Ich sehe aus wie ein Lama unten. Ich habe voll die Vampirzähne.“ Passend dazu sorge sich die 34-Jährige darüber, Mundgeruch zu haben. Auch ihrer Podcast-Kollegin Lola Weippert erging es früher in der Schule schlecht. „Ich wurde gemobbt, ich wurde Breitmaulfrosch genannt. Das hat dafür gesorgt, dass ich ganz lange nicht gelacht hab.“ Auch sie fühlt sich in ihrem Körper manchmal nicht vollkommen wohl.

Unschöne Zustände vor Florian Silbereisens „Schlagerbooom“

Mais Verunsicherungen machen auch an Auftritt-Tagen keinen Halt. Die Generalprobe für den „Schlagerbooom“ konnte sie – eigenen Angaben zufolge – genießen. Sie habe sich „wie eine Göttin gefühlt“. Aber am nächsten Tag habe sie schon um 13:00 Uhr aus dem Hotel auschecken müssen. Ihr Auftritt begann jedoch erst um 23:00 Uhr. Kollegin Weippert seufzte daraufhin entsetzt. Notgedrungen musste Mai in einem Hotelzimmer mit ihren fünf Begleiterinnen unterkommen. Sie hätten sich sogar ein Bett teilen müssen, in dem sie abwechselnd powernapten.

Verunsicherungen vermiesen Vanessa Mai den „Schlagerbooom“

Das lange Aufeinandersitzen und die fehlende Privatsphäre hätten dafür gesorgt, dass Mais Laune sank und sank. „Die kleinsten Kleinigkeiten waren nicht so wie am Vortag.“ Hinzu kamen körperliche Unzulänglichkeiten: Die Haare sollen nicht so gelungen wie bei der Generalprobe gesessen haben und sie sei „supermüde“ gewesen.

Ehemann Andreas Ferber half Vanessa Mai mit Lebensweisheit

„Der Tag kommt nicht wieder“, sagte schließlich ihr Ehemann, Andreas Ferber, zu Mai. Er riet ihr, ihn zu genießen. Im Nachhinein habe es der 34-Jährigen auch leidgetan, denn sie habe mit ihrer schlechten Laune, hervorgerufen durch ihre Unzufriedenheit, alle angesteckt. Rückblickend sei Mai bewusst geworden: „Die Unsicherheiten nehmen dir so krass den Moment und die rauben dir so diese Lebenszeit, die du eigentlich ja schön verbringen könntest.“

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