"Murot und das Prinzip Hoffnung"

"Tatort" aus Wiesbaden: Wer wird Eidingers nächstes Opfer?

21.11.2021, 11.20 Uhr
Lars Eidinger als Paul Muthesius.
Lars Eidinger als Paul Muthesius.  Fotoquelle: HR/Bettina Müller

Entschuldigung, aber das ist kein Murot-"Tatort" (Ulrich Tukur), auch kein typischer Sonntagabend-Krimi. Das ist eine Lars-Eidinger-Show!

Der gelernte Theaterschauspieler gibt in diesem "Tatort" den Paul Muthesius, dessen Vater, ein ehemals angesehener Philosophie-Professor, hinterhältig erschossen wurde. Wie zuvor zwei weitere Opfer: ein türkischer Gemüsehändler und ein Chinese. Das lenkt die Ermittler zunächst ins rechte Milieu.

Doch wo es in diesem "Tatort" wirklich langgeht, das bestimmt Lars Eidinger: Sein Auftritt auf der Kleinkunstbühne ist brillant, wie er sich in der Villa seines toten Vaters elegant am riesigen Fensterglas hinabgleiten lässt, ist zwar nur ein kleines Detail, aber dennoch eine große Szene. Und wie er Murots Assistentin Wächter (Barbara Philipp) düpiert ist einfach typisch Eidinger.

Beim Mann vom Bühnenparkett stimmen einfach Körpersprache, Mimik und Tonalität. Langsam schleicht sich Lars Eidinger durch die verschiedenen "Tatorte". Dreimal in Kiel als Frauenmörder Kai Korthals und böser Gegenspieler von Borowski (Axel Milberg), jetzt stiehlt er in Wiesbaden Kommissar Murot die Show. Wer ist sein nächstes Opfer? Stark!

  • "Tatort: Murot und das Prinzip Hoffnung" Sonntag, 21. November, 20.15 Uhr, ARD


Quelle: sb
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