Alan J. Pakula

Kein alltägliches Gesicht: Thriller-Spezialist Alan J. Pakula Vergrößern
Kein alltägliches Gesicht: Thriller-Spezialist Alan J. Pakula
Alan J. Pakula
Geboren: 07.04.1928 in New York City, USA
Gestorben: 19.11.1998 in Melville, Long Island, USA

Zweimal nominiert, aber nie gewonnen. Nachdem Regisseur Alan J. Pakula bereits 1976 für die Watergate-Verfilmung "Die Unbestechlichen" ("All the President's Men") für den Oscar nominiert war, erhielt er 1982 eine weitere Nominierung, diesmal als Drehbuchautor für sein Drama "Sophies Entscheidung". Doch beide Male ging Pakula leer aus, "Die Unbestechlichen" brachten ihm aber immerhin die renommierten Regie-Preise des New York Film Critics Circie und des National Board of Review ein.

In New York geboren und aufgewachsen, studierte Alan J. Pakula an der Yale University und machte dort seinen Abschluss in Psychologie und Theaterwissenschaften. In New York sammelte er erste Regieerfahrungen mit Theaterstücken, die er beim University Club und in der School of Drama inszenierte, ehe er nach Los Angeles umzog. Seinen ersten Job in Hollywood hatte er als Assistent des Chefs der Animationsabteilung bei Warner Bros. Danach arbeitete er als Produktionsassistent bei MGM und Paramount. Seinen ersten Film als unabhängiger Produzent brachte Pakula mit Robert Mulligan "Die Nacht kennt keine Schatten" (1957) in die Kinos. Diese Zusammenarbeit führte anschließend zur Gründung der gemeinsamen Firma Pakula-Mulligan Productions, deren erster Film - "Wer die Nachtigall stört" (1962) - mit drei Oscars ausgezeichnet wurde.

Zwei Jahre später folgte als Auftakt seiner sogenannten Paranoia-Trilogie der großartige "Klute" (1970) mit Donald Sutherland, für den Jane Fonda als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Seinen ersten Polit-Thriller drehte Pakula dann mit dem spannenden, fatalistischen "Zeuge einer Verschwörung" (1973) mit Warren Beatty, ehe er 1976 den Tatsachenroman "Die Unbestechlichen" mit Dustin Hoffman und Robert Redford (als Bob Woodward und Carl Bernstein) als Abschluss seiner Trilogie für die Leinwand adaptierte.

Zwischen den beiden Dramen "Eine Farm in Montana" (1977) und "Das Rollover-Komplott" (1982, beide erneut mit Jane Fonda) inszenierte er die warmherzige Komödie "Auf ein Neues" (1979). In Pakulas nächstem Werk, dem oben schon erwähnten Drama "Sophies Entscheidung" erhielt Hauptdarstellerin Meryl Streep für ihre überragende schauspielerische Leistung als vom Krieg traumatisierte polnische Einwanderin den Oscar als beste Hauptdarstellerin.

Pakula unterrichtete später noch gelegentlich Filmklassen in Yale, in Harvard und am American Film Institute. Zu seinen zahlreichen Preisen und Ehrungen gehören u.a. ein Jury-Vorsitz bei den Filmfestspielen in Cannes, eine Auszeichnung der französischen Regierung für seine künstlerischen Leistungen und eine Ehrenmedaille des New Yorker Bürgermeisteramtes. Pakulas letzte Kinofilme waren der knallharte Thriller "Aus Mangel an Beweisen" (1990) mit Superstar Harrison Ford und Greta Scacchi als Leiche, "Gewagtes Spiel" (1992) mit Kevin Kline, Mary Elizabeth Mastranonio und Ed Harris, der eher langatmige Thriller "Die Akte" (1993) mit Denzel Washington und Julia Roberts. 1997 drehte Pakula wiederrum mit Harrison Ford, diesmal mit Bratt Pitt den IRA-Thriller "Vertrauter Feind" (1997). Pakula starb am 19. November 1998 bei einem Autounfall.

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