Gregory Peck als streitbarer Anwalt Atticus Finch
Gregory Peck als streitbarer Anwalt Atticus Finch

Wer die Nachtigall stört

KINOSTART: 01.01.1970 • Drama • USA (1962)
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prisma-Redaktion
Originaltitel
To Kill a Mockingbird
Produktionsdatum
1962
Produktionsland
USA
Schnitt

Die kleine Stadt Maycomb im Bundesstaat Alabama in den Dreißigerjahren: Der zehnjährige Jem und seine sechsjährige Schwester Scout wachsen ohne Mutter heran, die tüchtige Calpurnia führt den Haushalt. Der Anwalt Atticus Finch bemüht sich, seinen Kindern Sinn für Gerechtigkeit und soziale Verantwortung zu vermitteln. Eines Tages wird Atticus Finch zum Pflichtverteidiger des jungen Schwarzen Tom Robinson bestellt, der die 19jährige Mayella Ewell, Tochter eines weißen Farmers, vergewaltigt haben soll. Bob Ewell, der Vater des Mädchens, reagiert darauf mit wütenden Pöbeleien, er beschimpft Finch als Niggerfreund und hetzt die Stadt gegen ihn auf. Der Prozess gerät zur Farce. Jem und Scout erfahren auf schmerzliche Weise, was Rassenhass bedeutet.

Nach der gleichnamigen Geschichte von Harper Lee drehte Robert Mulligan ("Der große Schweiger") dieses bemerkenswerte, oscar-gekrönte Werk über den Rassismus im Süden der USA. Gregory Peck brilliert als aufrichtiger Bürger, der, vom Sinn für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung getrieben, den Rassismus schließlich am eigenen Leibe zu spüren bekommt. Peck bekam für seine Leistung zu Recht einen Oscar. Als Produzent dieses Werkes fungierte neben dem Regisseur dessen Regie-Kollege Alan J. Pakula.

Foto: Universal

Darsteller
Gregory Peck
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Vielfach ausgezeichnet: Robert Duvall.
Robert Duvall
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