Otto Schenk

Lesermeinung
Geboren
12.06.1930 in Wien, Österreich
Alter
92 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Die Theaterkarriere des gebürtigen Wieners begann nach dem Studium am Reinhardt-Seminar mit Engagements am Wiener Volkstheater und am Theater in der Josefstadt. 1957 wechselte Schenk ins Regiefach und inszenierte am Salzburger Landestheater Mozarts "Die Zauherflöte". Der Durchbruch kam 1962 mit der Inszenierung von Alban Bergs "Lulu" an der Wiener Staatsoper. Weitere Erfolge an der Staatsoper feierte Schenk mit Wagners "Tannhäuser" (1982) und Beethovens "Fidelio" (1970), der heute noch auf dem Spielplan des Hauses am Ring steht.

Schenk arbeitete danach an den führenden Opernhäusern und Theatern der Welt, unter anderem an der New Yorker "Metropolitan Opera", an der Mailander "Scala", an der "Convent Garden Opera" in London sowie bei den Salzburger Festspielen. Nach rund 120 Inszenierungen hat Schenk sich inzwischen von der Opernregie zurückgezogen.

Als Schauspieler feierte Schenk Erfolge als Wladimir in Becketts "Warten auf Godot" (1962) und als Thisbe in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" bei den Salzburger Festspielen (1966). Hier war Schenk außerdem in Jürgen Flimms Raimund-lnszenierung "Der Bauer als Milliänar" (1987), in Nestroys "Das Mahl aus der Vorstadt" (1989) sowie als berühmter Mann in Hofmannsthals "Der Schwierige" (1991) zu sehen. Am Theater in der Josefstadt spielte Schenk den Salieri in Shaffers "Amadeus" (1991) sowie die Titelrolle in Molieres "Der Geizige". Von 1988 bis 1997 war Schenk hochdekorierter Intendant dieses Theaters. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Johann-Nestroy Ring (1991), der Bayerische Filmpreis (1993), das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Osterreich (1994), der Karl-Valentin Orden (1995) und der Ehrenring der Stadt Wien (1997).

Zu den weiteren Bühnenauftritten Schenks gehören die Nestroy-Posse "Höllenangst" und die Karl-Kraus-Tragödie "Die letzten Tage der Menschheit". Regie fuhrte Schenk zuletzt bei Carl Zuckmayers "Des Teufels General", bei Odon von Horvaths "Glaube, Liebe, Hoffnung", bei Arthur Schnitzlers "Liebelei" sowie bei Hugo von Hofmannsthals "Der Schwierige".

Otto Schenk hat die österreichische Schauspielszene als Schauspieler, Kabarettist und Regisseur stark geprägt und zählt zu den größten Komikern des Landes. Neben seiner umfangreichen Theater- und Opernarbeit war und ist Schenk auch als Filmschauspieler und -regisseur sehr präsent: Zu seinen bekanntesten Arbeiten zahlen Filme wie "Eine blassblaue Frauenschrift", "Mein Opa ist der Beste", "Opa und die 13 Stüble", "Ein Schutzengel auf Reisen", "Ein Herz wird wieder jung" oder "Tafelspitz".

Foto: MDR/Degeto

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