Patrick McGoohan in seiner Paraderolle als Agent
in "Nummer 6"
Fotoquelle: Koch Media

Patrick McGoohan

Lesermeinung
Geboren
19.03.1928 in Astoria, Queens, New York, USA
Gestorben
13.01.2009 in Los Angeles, Kalifornien, USA
Sternzeichen
Biografie

Als Sohn eines Farmers kommt er in den USA zur Welt, wächst aber im britischen Sheffield auf. Dort, am heimatlichen Schauspielhaus, ist er Mädchen für alles, bekommt auch mal eine kleine Rolle und träumt von der großen Chance. Die lässt noch auf sich warten. Statt dessen ist er auf Liebhaber-Rollen abonniert. Er überzeugt und seine Bühnenkarriere ist gesichert. Nach weiteren Bühnenerfahrungen in Coventry, Bristol, Windsor und Kew, macht er sein Filmdebüt in einer richtigen Sprechrolle 1955 in "Frau kommt an Bord" (Passage Home), nachdem er bereits in "Dambusters" (1954) einen schweigsamen Türhüter gespielt hatte.

An seine erste große Bühnenrolle kommt er im Londoner Westend in "Serious Charge". Ein Jahr später spielt er in der Orson Welles-Produktion "Moby Dick" mit. Bald ist er einer der führenden Darsteller auf der britischen Bühne. In den Jahren 1955 bis 1963 avanciert Patrick McGoohan dann auch zu einem der meistbeschäftigsten Schauspieler des britischen Films. Als Star erfolgreicher TV-Serien wie "Geheimauftrag für John Drake", "Nummer 6" ("The Prisoner") und "Rafferty" bleibt ihm bald keine Zeit mehr fürs Theater.

Gerade in den Neunzigerjahren sieht man ihn wieder in einigen prägnanten Rollen. So als König Edward I. in Mel Gibsons "Braveheart" (1995) und als Richter Omar in Joel Schumachers John-Grisham-Verfilmung "Die Jury" (A Time to Kill, 1996). Patrick McGoohan hat auch selbst ein paar Fernsehfilme inszeniert, darunter vier Folgen von "Columbo". In dieser Serie trat er auch mehrfach selber auf. Für einen dieser Auftritte erhielt er 1975 einen Emmy Award.

Weitere Filme mit Patrick McGoohan: Henry Cornelius' "I am a Camera" (1955) mit Laurence Harvey und Julie Harris, Henry Levins "Der schwarze Prinz" (1955) mit Errol Flynn, Philip Leacocks "High Tide at Noon" (1957) mit Flora Robson, Terence Youngs "Zarak" (1957) mit Victor Mature und [pe.anita_ekberg:Anita Ekberg], George Hills "Duell am Steuer" (1958) mit Wallace Beery und Clark Gable, Joseph Loseys "Dämon Weib" (1958) mit Melina Mercouri, Ken Annakins "Velba ruft" (1959) mit Belinda Lee, "Two Living, One Death" (1959), Basil Deardens "Heiße Nacht" mit Richard Attenborough, Arthur Dreifuss' "The Quare Fellow" (1962) an der Seite von Sylvia Sims, Basil Deardens "Brennende Schuld" (1962), James Neilsons "Dr. Syn, Alias the Scarecrow" (1962), John Sturges "Eisstation Zebra" (1968), Richard Quines "Whisky brutal" (1969), "Maria Stuart, Königin von Schottland" (1971), Mike Newells "Der Mann mit der eisernen Maske" (1976) mit Richard Chamberlain, Damiano Damianis Westernkomödie "Nobody ist der Größte" (1975) mit Terence Hill, Don Siegels "Flucht von Alcatraz" (1979) mit Clint Eastwood, David Cronenbergs "Scanners" (1980), Michael Dryhursts Kriminalfilm "Der Profi-Killer" (1980) mit Lee Van Cleef", Bill L. Nortons Abenteuerfilm "Das Dinosaurier-Baby - Geheimnis einer verlorenen Legende" (1985) mit Sean Young.

 

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