Rick Okon

Lesermeinung
Geboren
13.04.1989 in Schwedt/Oder, Deutschland
Alter
33 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Er gehört nicht zu den Darstellern, die von Kindesbeinen an davon geträumt haben, auf der Leinwand zu sehen zu sein oder auf der Bühne zu stehen. Vielmehr war es der Zufall, der Rick Okon zu diesem Beruf führte.

Als 15-Jähriger begleitete er eine Freundin zu einer Schauspielschule und fand selbst Gefallen an den Übungen und Lektionen. Fünf Jahre lang besuchte er den dortigen Unterricht, bevor er 2010 an die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam wechselte.

Zeitgleich übernahm er - nach diversen kleineren TV-Engagements - seine erste große Rolle, als transsexueller Lucas in Sabine Bernardis Tragikomödie "Romeos". In mehrfacher Hinsicht ein Glücksgriff - nicht nur für die Regisseurin und Drehbuchautorin, die mit ihrer Entscheidung für den Jungdarsteller aus Schwedt (Oder) vollauf zufrieden war, sondern auch für Rick Okon selbst. Für seinen Auftritt wurde er 2013 sowohl beim Deutschen Schauspielerpreis als auch beim Max Ophüls Preis als Bester Nachwuchsschauspieler nominiert.

Auf weitere Film- und Fernsehangebote und damit verbundene Erfolge musste er dann auch nicht lange warten. Für seine Rolle als am Asperger-Syndrom leidender Hans in Manfred Stelzers Komödie "Ein Schnitzel für alle" bekam er Kritikerlob und eine Nominierung für den Günter Strack-Fernsehpreis 2014. Und auch in Oliver Haffners Working-Class-Komödie "Ein Geschenk der Götter", die 2014 unter anderem auf dem Filmfest München mit dem Förderpreis neues deutsches Kino für die beste Produktion ausgezeichnet wurde und zudem den Bayern 3-Publikumspreis erhielt, überzeugte der sympathische Darsteller an der Seite von Katharina Marie Schubert und Adam Bousdoukos. Seit Herbst 2018 gehört er zum festen Ermittlungsteams des Dortmunder "Tatort", wo er die Rolle des Jan Pawlak verkörpert.

Weitere Filme und Serien mit Rick Okon: "Großstadtrevier" (Serie, 2007), "Einsatz in Hamburg - Tödliches Spiel", "Tatort - Und Tschüss" (beide 2008), "Krimi.de" (Serie), "Unter anderen Umständen - Auf Liebe und Tod" (beide 2009), "Rock It!", "Die Pfefferkörner" (Serie, beide 2010), "Stubbe - Von Fall zu Fall - Querschläger", "Bella Block - Der Fahrgast und das Mädchen" (beide 2011), "Somewhere Else" (Kurzfilm), "Kommissar Stolberg" (Serie), "Flemming" (Serie), "Fliegen lernen", "Alles Bestens" (alle 2012), "Stufe Drei" (Kurzfilm), "Wechselspiel", "Tatort - Freunde bis in den Tod" (alle 2013), "SOKO Köln" (Serie), "Heldt" (Serie), "Küstenwache" (Serie), "Schmidt - Chaos auf Rezept" (Serie, alle 2014), "Operation Zucker. Jagdgesellschaft" (2015), "Laim und die Zeichen des Todes", "Die Unsichtbaren - Wir wollen leben" (beide 2017), "Stralsund - Das Phantom" (2018).

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