Stefan Konarske

Stefan Konarske (l.) mit Jörg Hartmann am
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Stefan Konarske (l.) mit Jörg Hartmann am Dortmunder "Tatort"
Stefan Konarske
Geboren: 28.02.1980 in Stade, Deutschland

Die Rolle des Kriminaloberkommissars Daniel Kossik in dem Dortmunder "Tatort"-Team machte ihn über Nacht in ganz Deutschland bekannt: Stefan Konarske, der in der Auftaktfolge "Tatort - Alter Ego" (2012) mit seiner Kollegin, der Polizeioberkommissarin Nora Dalay alias Aylin Tezel, gleich eine Sexnummer auf dem Büroschreibtisch hinlegte. Allerdings war Konarske zuvor schon in eine Reihe von TV- und Kinofilmen zu sehen, und auch auf der Theaterbühne machte der Absolvent der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin eine gute Figur.

Konarske, Sohn eines Tischlers und einer Friseurmeisterin, verliess schon früh das Elternhaus, siedelte nach Paris über, schmiss die Schule, zog nach Hamburg, um an einem Privattheater zu spielen und absolvierte schließlich seine Schauspielausbildung (2002-2006) in Berlin. In der Spielzeit 2006/2007 gab er dann sein Debüt am Deutschen Theater Berlin - für seine Darstellung des "Orest"“ in Michael Thalheimers Inszenierung wurde er von der Zeitschrift "Theater heute" 2007 zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt -, danach folgten weitere Arbeiten am Deutschen Theater Berlin, am Schauspielhaus Zürich, am Maxim Gorki Theater Berlin, und am Théâtre National de la Colline in Paris. Seit 2011 ist Konarske Ensemblemitglied am Münchner Residenztheater.

Neben seiner Theaterlaufbahn startete Konarske bereits 2005 seine Kinokarriere, als ihn Leander Haußmann" für seine amüsante Komödie "NVA" an der Seite von "Echt"-Sänger Kim Frank, Detlev Buck, Jasmin Schwiers und Maxim Mehmet verpflichtete. Und auch im Fernsehen war Konarske zu diesr Zeit schon präsent, so spielte er etwa in der Krimiserie "Wolffs Revier - Wege zum Ruhm". Im Jahr darauf folgte das TV-Gesellschaftsdrama "Brennendes Herz" mit Alexander Scheer, Detlef Buck gab ihm eine Rolle in dem nicht immer gelungenen Kinodrama "Knallhart" und als Micha stand Konarske für den Frankfurter "Tatort" "Tatort - Das letzte Rennen" mit Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf vor der Kamera.

Seine erste Hauptrolle spielte Konarske schließlich 2008 in Uwe Jansons freier Goethe-Adaption "Werther", in der er neben Hannah Herzsprung in die Rolle des Titel gebenden Werther schlüpfte. Und in Michael Thalheimers heiterer William-Shakespeare-Komödie "Was ihr wollt", die 2008 vom ZDF aufgezeichnet wurde, gab er das Mädchen Viola, das zu Cesario wird. Stark inszeniert und gespielt ist Manfred Stelzers Familiendrama "Meine fremde Tochter", das Konarske an der Seite von Götz George zeigte, und in dem Kinodrama "Same Same But Different" (2009), wieder eine Regiearbeit von Detlef Buck, reist er als bester Freund von David Kross als Backpaker durch Asien.

Nach der Hauptrolle als Stanislaw in Roland Langs TV-Psychothriller "Armee der Stille" sah man Konarske in dem "Tatort - Heimwärts" (2010) mit dem Leipziger Ermittlerduo Simone Thomalla und Martin Wuttke, und mit Charlotte Schwab und Lisa Martinek drehte Konarske den Krimi "Das Duo - Mordbier" (2010). Genug Krimierfahrung hatte Konarke also für sein oben genanntes "Tatort"-Debüt, dem noch im gleichen Jahr der zweite Dortmunder Fall "Tatort - Mein Revier" folgte.

Weitere Filme und Serien mit Stefan Konarske: "Die Sterneköchin", "SOKO Wismar - Tiefe Wunden" (Serie, 2008), "Tatort - Borowski und die Sterne" (2009), "Der Kriminalist - Amok" (Serie, 2010), "Der Dicke - Das dicke Ende" (Serie), "Flaschendrehen" (beide 2011), "Ein Fall für zwei - Todeslauf" (Serie, 2012).

Foto: WDR/Willi Weber


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