Erfolgreicher Regisseur und Produzent: Rob Cohen
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Rob Cohen

Lesermeinung
Geboren
12.03.1949 in Cornwall, New York, USA
Alter
72 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Rob Cohen ist gleichermaßen erfolgreicher Regisseur wie Produzent. Seine lange, ereignisreiche Karriere begann an der Harvard University mit dem Abschluss in Anthropologie. Während des Studiums arbeitete er bereits als Assistent an TV-Produktionen wie dem NBC-Movie "Silent Night, Lonely Night" mit. Seinen ersten großen Erfolg feierte er als so genannter "Reader" für die International Famous Agency (IFA), als er den Klassiker "Der Clou" (1973) entdeckte.

Er verließ die IFA und produzierte weitere Filme für 20th Century Fox ("Stowaway to the moon" - 1974) oder die Filmabteilung von Motown ("Mahogany"- 1975 - und "The Wiz" - 1978). Der Titelsong zu "Mahogany" wurde sogar mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Außerdem produzierte er "Gott sei Dank, es ist Freitag" mit Donna Summer und den damals jungen Talenten Jeff Goldblum und Debra Winger.

1978 gründete Cohen seine eigene Produktionsfirma, der wir Filme wie "Wolfsmilch" (1987) mit Jack Nicholson und Meryl Streep, "Light of Day - Im Lichte des Tages" (1987) mit Michael J. Fox, "Die Hexen von Eastwick" (1987, Oscar-Nominierungen für Ton und Musik) mit Jack Nicholson, Michelle Pfeiffer, Susan Sarandon und Cher, "Running Man" (1987) mit Arnold Schwarzenegger, "Die Schlange im Regenbogen" (1988) mit Bill Pullman, "Auf die harte Tour" (1991) mit Michael J. Fox und James Woods und "Ein Vogel auf dem Drahtseil" (1989) mit Mel Gibson und Goldie Hawn verdanken. Bei den drei letztgenannten Werken fungierte er gelegentlich auch als Second-Unit-Regisseur.

Seine Karriere als Regisseur begann er mit dem Gesellschaftsdrama "Unter guten Freunden" (1980) und der Komödie "Scandalous" (1984). Trotz seines gelungenen Kino-Regiedebüts widmete er sich im Anschluss lieber Regiearbeiten für TV-Serien. So wurde seine Episode "Made for each other" für der TV Serie "Miami Vice" 1984 für den Emmy nominiert. Nach einem knappen Jahrzehnt kehrte er mit "Dragon - Die Bruce Lee Story" (1993) ins Kinogeschäft zurück. Der Film über den legendären Martial Arts Helden machte Jason Scott Lee und Lauren Holly in den Hauptrollen zu Stars.

Es folgte "Dragonheart" (1996) mit Dennis Quaid als Protagonisten. Der Fantasyfilm über die Allianz zwischen einem Menschen und einem Drachen (dem übrigens im Original Sean Connery seine Stimme lieh) war der erste große Kinofilm mit einem Charakter, der ausschließlich digital hergestellt wurde. Belohnt wurde dieser Versuch mit einer Oscar-Nominierung für die Spezialeffekte.

"Daylight" bescherte Cohen noch im gleichen Jahr einen erneuten Erfolg an den Kinokassen. Dank des Actionthrillers mit Sylvester Stallone stieg er endgültig in die Riege der Top-Regisseure auf. Sein TV-Film "Frank, Dean und Sammy tun es" (1998) über das legendäre Ratpack um Frank Sinatra brachte ihm zwei Jahre später drei Emmy-Awards ein. 2000 inszenierte Cohen den Thriller "Skulls" mit Joshua Jackson. Danach konzentrierte sich Cohen, der in Hitchcock-Manier bei vielen seiner Filme kleine Mini-Rollen übernahm, ganz auf das Actiongenre: Heraus kamen fragwürdige Streifen wie "The Fast and the Furious" (2001), "xXx - Triple X" (2002) beide mit Vin Diesel und "Stealth - Unter dem Radar" (2005), die jedoch beim breiten Publikum Anklang fanden. 2008 drehte er dann das Fantasyabenteuer "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers".

Weitere Werke bei denen Cohen als Produzent tätig war: "The Bingo Long Traveling All-Stars & Motor Kings" (1976), "Scott Joplin" (1977), "Kurz vor den Ferien" (1978), "Amateur Night at the Dixie Bar and Grill" (1979), "Auf Messers Schneide" (1984), "Zeit der Vergeltung" (1985), "Monster Busters" (1987), "Im Tresor ist die Hölle los" (1989), "Relentless: Mind of a Killer", "Metal Force - Apokalypse in LA", "Der Sohn der untergehenden Sonne 1 - 4" (alle 1993), "The Last Ride" (2004), "xXx 2 - The Next Level" (2005).

Außerdem inszenierte Cohen Folgen der TV-Serien "Hooperman", "Die besten Jahre" (beide 1987) und "The Antagonists" (1991). Auch das Video der deutschen Band "Rammstein" mit dem Titel "Feuer Frei" (2003) entstand unter Cohens Regie. Auch bei den "Austin Powers"-Streifen "Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung" (1999) und "Austin Powers in Goldständer" (2002) hatte er seine Finger mit ihm Spiel - zumindest erscheint er im Abspann unter "special thanks".

Darüber hinaus schrieb Rob Cohen auch diverse Drehbücher bzw. wirkte an Bücher mit (so bei seinen Filmen "Scandalous" und "Dragon", bei den TV-Serien "Wunderbare Jahre" - 1988 und "The Guardian" - 1997 und dem "Geschichten aus der Gruft"-Film "Das Ritual - Im Bann des Bösen" - 2001) oder lieferte die Grundidee (wie bei "Der Sohn der untergehenden Sonne" und "The Last Ride").

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