Claire ist durch die gerade vollzogene Scheidung emotional stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die alleinerziehende, attraktive Mittvierzigerin versucht sich mit ihrem Job als Lehrerin abzulenken. Eine weitere willkommene Ablenkung bietet offenbar der neue Nachbarsjunge Noah, der der Schönen eindeutige Avancen macht.

Als Claire, die sich wohl nach einem sexuellen Abenteuer sehnt, auf einen One-Night-Stand mit dem jugendlichen Noah einlässt, ahnt sie nicht, dass der bald zu einem unerträglichen Stalker wird, der sich mit ihrem Sohn Kevin anfreundet und bei jeder sich bietenden Gelegenheit in ihrem trauten Heim erscheint.

Als er dann sogar in ihre Klasse versetzt wird, weiß Claire, dass das miese Spiel ein Ende haben muss ...

Dürftiges Machwerk

Derlei dämliche Stories kann sich wohl nur jemand ausdenken, der selbst gerne mal eine heiße Affäre mit seiner scharfen Lehrerin gehabt hätte. Aber muss man das dann gleich zu Papier bzw. auf die Leinwand bringen?

Ähnlich gelagerte Werke gibt es in der Filmlandschaft zu Hauf – und meistens besser! Was sich Regisseur Rob Cohen – er hat mit Werken wie "Dragonheart" bewiesen, dass er zumindest nicht völlig talentfrei ist – dabei gedacht hat, ausgerechnet eine derart banale Banane-Story zu verfilmen, bleibt wohl sein Geheimnis.

Und dass Jennifer Lopez – abgesehen von "Out of Sight" und "The Cell" – nicht wirklich Talent in Sachen Rollenauswahl bewiesen hat, ist auch kein Geheimnis. So lässt dieses dürftige Machwerk allenfalls ihre unverbesserlichen Fans wie sabbernde Pawlowsche Hunde zurück. Ärgerlich!