Robert Stevenson

Lesermeinung
Geboren
31.03.1905 in Buxton, Derbyshire, Großbritannien
Gestorben
30.04.1986 in Santa Barbara, Kalifornien, USA
Sternzeichen
Biografie
Der britische Regisseur wird berühmt durch den eindrucksvollen Afrika-Abenteuerfilm "König Salomons Diamanten" (1937), den er mit Cederic Hardwicke, dem Hauptdarsteller seines Debütfilms "Tudor Rose" (1936) inszeniert. Stevenson studierte Psychologie in Cambridge, 1932 begann er seine Regielaufbahn und avanciert zu einem der kommerziell erfolgeichsten britischen Regisseure

1939 geht er nach Hollywood, wo 1944 sein wichtigster Film "Die Waise von Lowood" entsteht. Den Film drehte Stevenson nach dem melodramatischen Bestseller der Charlotte Bronte. Das Drehbuch hatte der Regisseur gemeinsam mit dem Schriftseller Aldous Huxley und dem Dramaturgen des Mercury Theaters, John Houseman, geschrieben. Obwohl Orson Welles nur die Rolle des jungen Rochester spielt, erinnert der stimmungs- und stilvolle Film an die "Der Glanz des Hauses Amberson von Orson Welles. Neben Joan Fontaine spielen eine Reihe hervorragender Schauspieler wie Margeret O'Brien, Agnes Moorehead, Henry Daniel und Elizabeth Taylor, die Musik komponierte Hitchcock-Komponist Bernard Herrmann.

Stevenson, der später bei Walt Disney eine ganze Reihe technisch perfekter Filme gedreht hat, war 1964 bei der Oscar-Nominierung für "Mary Poppins" hochdotiert (13 Nominierungen), musste sich aber neben dem Preis für Julie Andrews mit weiteren drei kleinen Oscars zufrieden geben. "Mary Poppins" gehörte, wie "Der zerstreute Professor" (1961) zu den interessanteren Filmen des Regisseurs und Drehbuchautors, der 1986 starb.

Weitere Stevenson-Filme: "Der Mann, der sein Gehirn austauschte" (1936), "Frau ohne Moral" (1947), "Glücksspiel des Lebens" (1949), "Sein Freund Yello" (1957), "Das Geheimnis der verwunschenen Höhle" (1959), "Entführt - Die Abenteuer des David Balfour" (1960), "Die Abenteuer des Kapitän Grant" (1962), "Der Professor kann's nicht lassen" (1963), "Merlin Jones - Der Mann, der zuviel wusste" (1964), "Alles für die Katz" (1965), "Abenteuerliche Reise ins Zwergenland", "Käpt'n Blackbeards Spuk-Kaschemme" (beide 1967), "Ein toller Käfer" (1969), "Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett" (1971), "Herbie groß in Fahrt", "Insel am Ende der Welt" (beide 1974), "Wer hat unseren Dinosaurier geklaut?" und "Zotti, das Urvieh" (beide 1976).

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