Für seinen Film "The Shape of Water" hat Regisseur Guillermo del Toro bei den 74. Filmfestspielen von Venedig den Goldenen Löwen gewonnen. Das Fantasy-Drama des Mexikaners handelt von der Liebe zwischen einer magischen Flusskreatur aus dem Amazonas und einer stummen Putzfrau Anfang der 60er-Jahre, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges.

Der Große Preis der Jury, der zweitwichtigste Preis des italienischen Filmfestivals, ging an "Foxtrot", eine deutsch-französisch-israelische Koproduktion des Regisseurs Samuel Maoz, der bereits 2009 den Goldenen Löwen für sein Werk "Lebanon" gewann. Für die Rolle eines palästinensischen Bauarbeiters in "The Insult" durfte Kamel El Basha den Preis als bester Schauspieler entgegennehmen. Als beste Schauspielerin wurde Charlotte Rampling geehrt. Die 71-jährige Britin spielt in dem italienischen Drama "Hannah" eine einsame Frau, die nach der Verhaftung ihres Mannes ihr Leben neu ordnen muss.

Der Franzose Xavier Legrand durfte sich gleichzeitig über zwei Preise freuen: Mit dem Scheidungsdrama "Jusqu'à la garde" wurde der junge Regisseur mit dem Silbernen Löwen und dem Luigi-De-Laurentiis-Preis für den besten Debütfilm ausgezeichnet. Der Spezialpreis der Jury ging an den australischen Western "Sweet Country", der von den Konflikten zwischen weißen Siedlern und den Aborigines in den 20er Jahren erzählt. Als bestes Nachwuchstalent wurde Charlie Plummer geehrt.

"The Shape of Water" kommt voraussichtlich im Februar 2018 in die deutschen Kinos.


Quelle: teleschau – der Mediendienst