Sowohl in den USA als auch in Deutschland blieb "Hellboy: Call of Darkness" hinter den Erwartungen zurück. Milla Jovovich weiß, warum.

Wäre Hellboy nicht schon von Geburt aus rot, er würde es wohl angesichts dieser Zahlen werden: "Hellboy - Call of Darkness", der vor wenigen Tagen gestartete dritte Film über den hünenhaften Halbdämonen, entwickelt sich an den Kinokassen zum Flop. In Nordamerika spielte der Film von Regisseur Neil Marshall nur zwölf Millionen US-Dollar ein und landete damit hinter "Shazam!" und "Little". Hauptdarstellerin Milla Jovovich hat nun Schuldige für das Debakel ausgemacht: die Filmkritiker.

"Da arbeitet man sehr hart, um etwas Lustiges und Unterhaltsames zu erschaffen, und muss dann die negativen Besprechungen von Filmkritikern einstecken. Aber hey, so ist das Showbiz, Baby", schreibt die 43-Jährige bei Instagram. Alle ihre erfolgreichen Filme wie "Das fünfte Element" oder "Resident Evil" seien von Kritikern in der Luft zerrissen worden, erklärt Jovovich. "Und heute ist jeder einzelne dieser Filme ein Kultklassiker." Auch "Hellboy – Call of Darkness" werde noch zum Erfolg, gibt sich die Schaupielerin überzeugt.

In Deutschland lockte der Film am ersten Wochenende nur 54.000 Besucher in die Kinos. Die beiden Vorgängerfilme, für die noch Guillermo del Toro als Regisseur hinter der Kamera gestanden hatte, zählten im selben Zeitraum 145.000 beziehungsweise 222.000 Zuschauer, so "Blickpunkt: Film". Mit 270.000 Besuchern landete in Deutschland der Teenie-Film "After Passion" auf Platz eins der Kinocharts.


Quelle: teleschau – der Mediendienst