In der VOX-Show "Der Vertretungslehrer" machte Martin Rütter ein überraschendes Geständnis: Der Hundeflüsterer war alles andere als ein erfolgreicher Schüler.

Frank Thelen machte mit, Dagi Bee war dabei, und auch Showmaster-Legende Thomas Gottschalk gab sich die Ehre: Die VOX-Sendung "Der Vertretungslehrer" schickte schon so manchen Promi als Lehrer vor eine Schulklasse. In der jüngsten Folge des Formats war Hundetrainer Martin Rütter an der Reihe. An einem Gymnasium in Garbsen bei Hannover übernahm der 48-Jährige für eine Doppelstunde den Unterricht und beschäftigte sich zusammen mit meinen Schülern mit dem Thema Körpersprache. Außerdem verriet er pikante Details aus seiner eigenen Vergangenheit.

"Ich glaube, dass das Thema Körpersprache oder Kommunikation sehr oft unterschätzt wird und viele nicht wissen, wie viel sie selber machen können, damit sie jemand gut oder schlecht findet", meinte Rütter. Durch spezielle Experimente, mit denen die Schüler Einblick in ihr Unterbewusstsein erhielten, versuchte der Hundeflüsterer ihnen ein neues Bewusstsein zu verschaffen.

"Meine Zielsetzung für heute ist, dass ihr in zehn Jahren in einer Situation vielleicht sagt: 'Jetzt habe ich genau gesehen, was der Rütter meinte!'", teilte der 48-Jährige den Schülern mit. Außerdem wies er auf Parallelen zwischen Mensch und Hund hin: "Viele glauben gar nicht, wie ähnlich das Kommunikationsgeflecht des Hundes dem des Menschen ist. 80 bis 90 Prozent der Kommunikation laufen da über Körpersprache, und daher sind Hunde auch gute Anschauungsobjekte für den Unterricht."

An seine eigene Schulzeit hat Rütter geteilte Erinnerungen, wie er den Schülern erzählte: "Meine Schulzeit war sehr lustig, aber auch anstrengend. Ich bin zweimal sitzen geblieben, einmal nicht zum Abitur zugelassen worden und dreimal von der Schule geflogen."

Nach Ende des Experiments zeigte sich der Duisburger optimistisch: "Mein Wunsch war, dass die mit offenen Augen durch die Welt gehen, und ich denke, das passiert jetzt auch." Auch von seinen Schülern war Rütter angetan. Sie seien "offen, ehrlich und neugierig" gewesen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst