Das hätte besser laufen können: Paramount produziert einen teuren Sonic-Realfilm mit Jim Carrey in der Hauptrolle, aber die meisten Fans reagieren verschnupft auf den ersten Trailer. Jetzt hat der Regisseur des Films Besserung gelobt.

Fast 30 Jahre nach seinem Debüt bekommt der rasende Igel Sonic aus den legendären SEGA-Computerspielen seinen eigenen Film. Der von Paramount produzierte Streifen "Sonic: The Hedgehog" verwandelt den Igel in eine computeranimierte Figur, weicht dabei allerdings gehörig von der Spiele-Vorlage ab: Der Realfilm-Sonic hat trotz CGI-Naturell eine überraschend menschliche Figur – fast so, als würde ein Darsteller im plüschigen Jogging-Anzug über das Set marschieren. "Sonic"-Fans reagierten entsprechend überwiegend negativ auf den ersten richtigen Trailer zum für November angekündigten Film.

Regisseur Jeff Fowler hat das zum Anlass genommen, um nun Änderungen anzukündigen. "Danke für die Unterstützung. Und die Kritik. Die Botschaft ist klar und deutlich", schreibt Fowler bei Twitter. "Ihr seid nicht glücklich mit dem Design und wollt Änderungen. Das wird passieren." Er und die Verantwortlichen von Paramount und SEGA würden alles tun, um die Figur des Igels so gut wie möglich zu gestalten.

Positiv aufgenommen wurde von Fans die Besetzung von Sonics Erzfeind Dr. Robotnik: Der schnauzbärtige Maschinen-Schmied wird im Film von Jim Carrey gespielt. Damit ist "Sonic" der erste große Leinwandauftritt, den der Comedian seit Jahren absolviert: Nach "Kick-Ass 2" sowie "Dumm und Dümmehr" verschwand Carrey für einige Zeit von der Bildfläche, um private Probleme aufzuarbeiten und sich der Malerei zu widmen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst