Mit vier neuen Folgen "Grill den Henssler" meldet sich Steffen Henssler bei VOX zurück. Als Nachfolger von Stefan Raab bei ProSieben ist er krachend gescheitert. Nun hat er rückblickend über sein Aus gesprochen.

"Wenn man ein Format von einem so starken Protagonisten wie Stefan Raab übernimmt, weiß man vorher, dass es scheitern kann", sagte Steffen Henssler der "Neuen Osnabrücker Zeitung" über "Schlag den Henssler". "Ich hätte es wissen müssen", so der 46-Jährige. "Der Zuschauer wollte mich in dieser Form nicht sehen - auch wenn's wehtut. Das muss ich hinnehmen."

Sein Scheitern – die Sendung wurde im vergangenen Jahr wegen stetig sinkender Quoten abgesetzt – erklärte er auch mit dem Konzept. "Bei 'Schlag den Henssler' ist das Korsett sehr eng; da konnte ich mich nicht so entfalten wie bei 'Grill den Henssler', wo ich viel spontan mache", erklärte der Star-Koch. Für "abstruse Angebote" sei er aber weiterhin offen. "Ich probiere mich aus und werde das auch weiter tun." Selbst eine Polit-Talkshow würde er nicht kategoisch ausschließen.

Am Sonntag (5. Mai 2019, 20.15 Uhr) ist er bei VOX wieder in seiner Paraderolle in "Grill den Henssler" zu sehen. "Ich merke schon: Sie haben mich genauso vermisst wie ich Sie", ruft er dem Publikum im Studio bei der Aufzeichnung der ersten Sendung zu. 

Henssler ist derselbe, ansonsten hat sich viel verändert. In der Jury ist nur Reiner Calmund übrig geblieben, er wird nun unterstützt von Mirja Boes und "Restauranttester" Christian Rach. Moderiert wird die Sendung nicht mehr von Ruth Moschner, sondern von Annie Hoffmann. 

Die Promi-Köche der ersten von vier neuen Folgen: Tänzerin Oana Nechiti ("Let's Dance", "DSDS"), Comedian Mario Barth und Star-Designer Guido Maria Kretschmer ("Shopping Queen").


Quelle: areh