Was steckt wohl hinter der Gardine des Nachbarn? Diese Neugier möchte die ARD ab Dienstag, 4. September, 16.10 Uhr, mit der täglichen Serie "Stadt, Land, Haus – So wohnt Deutschland" befriedigen. In der Sendung führt Moderatorin Mareile Höppner jeweils zwei Paare durch drei verschiedene Traumimmobilien in verschiedenen Regionen Deutschlands.

Dabei handelt es sich nicht um gewöhnliche Reihen- oder Mehrfamilienhäuser, sondern um extravagante Unterkünfte, wie "schöne Landvillen und Stadthäuser, ungewöhnliche Designobjekte, ausgebaute Höfe, Lofts, Hausboote oder Datschen", wie die Macher ankündigen. Kaufen müssen die Besucher die Unterkünfte nicht, sie sollen lediglich schätzen, wie viel einzelne Einrichtungsgegenstände und die Immobilie insgesamt wert sind. Mit gezielten Fragen müssen sie den Besonderheiten des Hauses auf die Schliche kommen.

Das Ganze hat Wettbewerbscharakter: Dem Gewinner-Paar winken 1000 Euro. Die Zuschauer bekommen zusätzlich Hintergrundinformationen zu Architektur, Bautrends und Einrichtung von der Berliner Architektin Professor Petra Kahlfeldt und vom Kunsthistoriker und Auktionator George Mullen.

"Wohnen ist ein Thema, das jeden angeht – und es ist immer spannend, durchs Schlüsselloch zuschauen. Gemütlich, praktisch, designed oder vom Flohmarkt – wie wir wohnen, sagt viel über uns aus", erklärt rbb-Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus. Die Idee der Sendung entstammte aber nicht ähnlichen deutschen Formaten wie "mieten, kaufen, wohnen" oder "Einsatz in 4 Wänden", sondern basiert auf der britischen Show "Guess this house".

Dass nicht alle Lebensformen der Deutschen dabei abgebildet werden können, weiß Mareile Höppner: "Wir zeigen nur einen kleinen Ausschnitt davon, wie Deutschland lebt", sagt sie, und die "Brisant"-Moderatorin betont, man wisse sehr wohl, dass es andere Wohnverhältnisse gebe. "Diese mit abzubilden, könnten wir gar nicht leisten. In 'Stadt, Land, Haus' zeigen wir besondere Immobilien und geben spezielle Einsichten." Man wolle "zum Träumen anregen, Inspiration geben, zeigen, was beim Wohnen alles möglich ist."


Quelle: teleschau – der Mediendienst