"Es war ein Fehler"

Eddie Redmayne bereut Rolle in "The Danish Girl"

Die Rolle in "The Danish Girl" wurde Eddie Redmayne 2016 für einen Oscar nominiert. Trotz der Anerkennung für seine schauspielerische Leistung würde er die Rolle heute aber nicht mehr annehmen, wie er nun in einem Interview verriet.

Fühlte man sich vor 90 Jahren, als stecke man in einem Körper des falschen Geschlechts, hatte man es besonders schwer: Regisseur Tom Hooper erzählte in "The Danish Girl" (2015) um die Hauptdarsteller Eddie Redmayne und Alicia Vikander von der Dänin Lili Elbe, die als Mann geboren wurde und sich in den 1930er-Jahren in Dresden einer Geschlechtsumwandlung unterzog. In einer Zeit, in der Homosexualität als Krankheit behandelt wurde und das Wort Transgender noch seiner Ersterwähnung harrte. Für vier Oscars war der Film 2016 nominiert, unter anderem Eddie Redmayne als bester Hauptdarsteller.

Heute, so der 39-Jährige nun im Interview mit der "Sunday Times", würde er die Rolle der Lili jedoch nicht mehr annehmen. "Ich habe den Film mit den besten Absichten gemacht, aber ich denke, es war ein Fehler", erklärte Redmayne. "Die größere Diskussion über die Frustration in Bezug auf das Casting ist, dass viele Menschen nicht in die Gespräche einbezogen werden. Es muss mehr Gleichberechtigung geben, sonst werden wir weiterhin diese Debatten führen", fügte der Engländer hinzu.

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Bereits während der Produktion des Films waren immer wieder Stimmen laut geworden, die Figur solle nicht von Redmayne, sondern von einer transsexuellen Person gespielt werden. Bereits 2018 erklärte der Schauspieler in einem Interview mit "GQ", er bereue seine Entscheidung, die Rolle anzunehmen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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