Helene Fischer kämpft bei "360°"-Stadiontour mit extremer Hitze
Helene Fischer hat am vergangenen Wochenende zwei Konzerte im Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main gegeben. Die Sängerin begeistert derzeit mit ihrer "360°"-Stadiontour ihre Fans und tritt bei Temperaturen von bis zu 38 Grad auf. Insgesamt erlebten bereits mehr als 100.000 Zuschauer die Shows, allein am Samstag zählte der Veranstalter etwa 55.000 Besucher.
Helene Fischer kämpft bei Konzert mit extremer Hitze
Die hohen Temperaturen waren auch für die erfahrene Künstlerin eine Herausforderung. Zwischen den Songs wischte sie sich den Schweiß von der Stirn und sprach mehrfach offen über die Hitze. Fischer rief ins Publikum: "Oh Gott, bin ich tot." Ihr rotes Bühnenkostüm verglich sie humorvoll mit einem "Ganzkörperkondom". Mit Blick auf das Wetter sagte sie: "Wir schwitzen heute sowieso alle zusammen." Vor ihrem ersten Auftritt scherzte sie, "Gruppenkuscheln, Gruppensauna" sei angesagt.
Auch später griff sie die Situation auf. "Es ist Sommer", sagte sie, nachdem sie ihre rote Lederjacke mit Fransen abgelegt hatte, und fügte hinzu: "Bin ich froh, das war ein bisschen viel." In den Pausen blieb sie beim Thema: "Und jetzt schwitz' ich, aber ist doch egal, oder?" Trotz der Bedingungen absolvierte die beliebte Schlagersängerin ihr mehrstündiges Programm professionell.
Der Veranstalter Live Nation ergriff kurzfristig Maßnahmen für die Besucher. Der Einlass begann wegen der Hitze erst um 17:30 Uhr, das Stadiondach blieb während des Konzerts geschlossen. Ventilatoren und Fächer waren erlaubt, sofern sie keine scharfen Kanten hatten. Zusätzlich wurden kostenlose Wasser-Tetrapaks verteilt. Laut "Merkur Boulevard" und "Bunte" sollte so ein sicheres Konzerterlebnis trotz hoher Temperaturen ermöglicht werden.
Warum Frankfurt für Helene Fischer eine besondere Bedeutung hat
Die beiden Shows hatten für Fischer auch einen großen persönlichen Wert. Sie erzählte dem Publikum, Frankfurt bedeute ihr viel, weil dort ihre Karriere im Jahr 2003 mit einer Musicalausbildung begann. In der Produktion "Anatevka" sammelte sie ihre ersten Bühnen- und Musicalerfahrungen. Beim Titel "Feuer am Horizont" erinnerte sie daran, dass dies ihre erste Aufnahme überhaupt war.
Die Stimmung im Stadion wurde durch Lichtshows bei "Rausch" sowie dem offiziellen WM-Song "Heute Nacht" geprägt, der für ausgelassene Atmosphäre sorgte. Das Publikum reagierte besonders in emotionalen Momenten mit tausenden Handylichtern und sorgte so für Gänsehaut-Momente.
Prominente Unterstützung erhielt die Schlagersängerin an beiden Tagen von Lucy Diakovska, der ehemaligen Sängerin der Band "No Angels". Sie war im Publikum und unterstützte die Gitarristin Yasi Hofer, die zur aktuellen Tourband von Helene Fischer gehört.
Auch Andrea "Kiwi" Kiewel kämpft mit der sommerlichen Hitze im ZDF
Die Hitzewelle beeinflusste nicht nur die Konzerte von Helene Fischer. Auch beim "ZDF-Fernsehgarten" am Sonntag, dem 21. Juni, musste Moderatorin Andrea 'Kiwi' Kiewel wegen der hohen Temperaturen improvisieren und sprang während der Live-Sendung zur Abkühlung in einen Pool.
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