Zu Gast im eigenen Podcast "Zwischen den Zeilen": Bettina Böttinger mit einer Sonderfolge zu ihrem 70. Geburtstag
Zu ihrem 70. Geburtstag hat Bettina Böttinger eine besondere Folge ihres Podcasts "Zwischen den Zeilen" veröffentlicht. Diesmal übernimmt Pierre M. Krause die Rolle des Gastgebers: Er begrüßt die Zuhörer und führt als Moderator durch die Ausgabe. Für die erfahrene Talkerin ist das eine ungewohnte Situation, denn normalerweise ist sie es, die anderen Menschen im Gespräch besondere Geschichten entlockt.
Geburtstag, CSD und Grußbotschaften
In der Sonderfolge blickt Böttinger auf ihren 70. Geburtstag am 4. Juli, ihr Leben und ihre Karriere zurück. Sie erzählt, wie sie den Tag feiern möchte, warum es eher ruhig werden soll und welche Rolle der Christopher Street Day in Köln am Sonntag spielt. Auch ihr Wunsch-Ständchen kommt zustande: gesungen von Köbes Underground.
Für die Folge wurden Grußbotschaften von langjährigen Freunden und Wegbegleitern gesammelt. Die erste kommt von Kerstin Ott, später meldet sich Guido Maria Kretschmer zu Wort.
In der Sonderfolge werden auch sehr persönliche Themen angesprochen. Böttinger erzählt, was sie in eine Zeitkapsel legen würde: das Buch "Sarahs Gesetz" und eine teure Kette. Außerdem spricht sie über ihre Mutter, deren letzte Jahre sie in einer Seniorenresidenz bezahlen konnte.
Vom "Kölner Treff" bis zur eigenen Produktionsfirma
Im weiteren Verlauf geht es um den "Kölner Treff". Böttinger erzählt, dass sie Gästen der Sendung Briefe geschrieben hat. Pierre M. Krause erinnert daran, dass sie vor den Aufzeichnungen ein Warm-up mit dem Publikum gemacht hat. Auch ihre Produktionsfirma Encanto kommt zur Sprache, mit der sie die erste Folge des "Kölner Treff" produzierte.
Danach blickt Böttinger auf ihren Weg zum WDR zurück. Sie erzählt, wie sie zum Sender gefahren sei und gesagt habe: "Mein Name ist Bettina Böttinger und ich möchte für den WDR arbeiten." Auch die Entscheidung, eine eigene Produktionsfirma zu gründen, wird thematisiert. Auf die Frage von Pierre M. Krause, ob sie eine gute Chefin sei, antwortet Böttinger: "Die einen sagen so, die anderen so."
Böttinger spricht außerdem über ihre Arbeit beim "Kölner Treff" und darüber, dass sie für die Sendung immer mindestens zwei Gäste haben wollte, die sie selbst interessierten. Zudem geht es um ihre Sicht auf den WDR, die sich im Laufe der Zeit verändert habe. Aktueller denn je: Sie berichtet von einem "mutmaßlichen sexuellen Übergriff", der dennoch ohne Konsequenzen geblieben sei.
Kunst, Schlagzeilen und gesellschaftliche Entwicklungen
Weitere Themen der Folge sind Kunst in Böttingers Zuhause, darunter ein Werk von Lutz Fritsch für ihren Garten, sowie das Gerhard-Richter-Fenster im Kölner Dom, für das sie Großspenderin war. Dennis Scheck meldet sich mit einer Grußbotschaft und stellt dabei auch die "Gretchenfrage" nach der Religion.
Böttinger spricht außerdem über Schlagzeilen aus ihrem Leben, darunter "Morddrohungen, weil sie sich verliebt hatte", und über schwierige Zeiten. Später geht es auch um gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland. Die Frage, ob ihr Einsatz für die Community rückblickend umsonst gewesen sei, verneint sie.
Neben Kerstin Ott, Guido Maria Kretschmer, Husch Josten, Ildikó von Kürthy und Dennis Scheck gratulieren unter anderem Atze Schröder, Torsten Sträter, Johann König, Riccardo Simonetti, Annette Frier, Michael Kessler sowie Frank Schätzing und Sabina Valkieser-Schätzing.
Wir wünschen alles Liebe zum 70. Geburtstag!