Hiam Abbass

Hiam Abbass studierte zunächst Fotografie und machte dann eine Schauspielausbildung. Vergrößern
Hiam Abbass studierte zunächst Fotografie und machte dann eine Schauspielausbildung.
Fotoquelle: Everett Collection/shutterstock.com
Hiam Abbass
Geboren: 30.11.1960 in Nazareth, Israel

Die vor allem in Frankreich lebende "grande dame" des palästinensischen Films blickt auf palästinensisch-israelisch-französische Wurzeln zurück. In Deutschland wurde sie einem größeren Publikum durch ihre Hauptrolle in dem tunesischen Bauchtänzerinnen-Drama "Roter Satin" (2002) bekannt, in dem sie die Witwe Lilia gab, die nachts in den Straßen von Tunis zufällig in einen Nachtklub gerät und Gefallen an diesem Leben findet.

Hiam Abbass studierte zunächst Fotografie und machte dann eine Schauspielausbildung. 1988 verließ sie ihre Heimat und zog nach London, dann nach Paris, wo sie ihre Karriere als Filmschauspielerin begann. Seit 1991 ist sie französische Staatsbürgerin. In Frankreich arbeitete sie zunächst mit Regisseuren wie Rachid Mashharawi ("Haifa", 1996), Jean-Pierre Vergne ("Venise est une femme", 1998), Ahmed Boulane ("Ali, Rabiaa et les autres", 2001) und Didier Bivel ("Fais-moi des vacances", 2002) zusammen. Eine kleine Rolle hatte sie auch in "... und jeder sucht sein Kätzchen" (1996) unter der Regie von Cédric Klapisch".

Nach dem großen Erfolg und Durchbruch mit "Roter Satin" verpflichtete sie Regisseur Jacob Berger für seine internationale Koproduktion "Liebe deinen Vater", ein sehenswertes Roadmovie mit Gérard und Guillaume Depardieu, und in Moufida Tlatlis Psychodrama "Rivalinnen" überzeugte sie als tunesische Literaturprofessorin Nadia, die sich von ihrem Ehemann vernachlässigt fühlt und ihre schöne 18-jährige Tochter um deren Äußeres beneidet. Einen großen Erfolg feierte sie auch mit dem vielfach preisgekrönten, zu Herzen gehenden Drama "Die syrische Braut" von Eran Riklis, in dem sie die Mutter der titelgebenden Braut verkörperte. Drei Jahre später verpflichtet sie Riklis auch für sein Drama "Lemon Tree".

Nach einer kleineren Rolle in dem Golden-Globe-Gewinner 2006, dem Drama "Paradise Now" von Hani Abu Asaad, klopfte Steven Spielberg bei Hiam Abbass an und besetzte sie in seinem gefeierten und stargespickten Actiondrama "München" (2005). Da konnte Catherine Hardwicke mit ihrem Drama "Es begab sich aber zu der Zeit ..." (2006) wahrlich nicht mithalten. Besser war dann wieder Jean Beckers Drama "Dialog mit meinem Gärtner" (2007), in dem Hiam Abbass mit Daniel Auteuil vor der Kamera stand. Bei den Dreharbeiten zu "München", "Babel", "Es begab sich zu einer Zeit..." und "Schmetterling und Taucherglocke" fungierte Abbas auch als Schauspiellehrerin, indem sie Kindern und anderen Schauspieldebütanten beibrachte, wie man Gefühle vor der Kamera ausdrückt. Hiam Abbass lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Paris und hat mit "Le pain" and "La danse éternelle" bereits zwei Kurzfilme geschrieben und inszeniert.

Weitere Filme mit Hiam Abbass: "Stadtrandfluchten" (1999), "L'ange de Goudron", "Ligne 208", "Le mariage en papier" (alle 2001), "Pierre et Farid" (2002), "Bab el shams" (2004), "Sur les traces de Mélanie", "Free Zone", "L' démon de midi" (alle 2005), "Trennung" (2007), "Ein Sommer in New York - The Visitor", "Béthune sur Nil", "La fabrique des sentiments", "Eine Polizeiromanze", "L' aube du monde", "Romance in the Dark" (alle 2008), "The Limits of Control", "Jeder Tag ist ein Fest", "Ruhelos" (alle 2009), "Miral", "Gelobtes Land" (beide 2010).


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