Tom Toelle

Lesermeinung
Geboren
19.05.1931 in Berlin, Deutschland
Gestorben
25.03.2006 in München, Deutschland
Sternzeichen
Biografie

Schon während seines Studiums der Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin (von 1950 bis 1954) arbeitete er als Regieassistent an Berliner Bühnen, später bei Funk und Fernsehen, außerdem schrieb er Hörspiele. Tom Toelle drehte Werbe- und Ballettfilme und inszenierte Theaterstucke u.a. am Hamburger Thalia Theater und Schauspielhaus sowie am Schillertheater, Schlossparktheater und am Zürcher Schauspielhaus. Weiterhin inszenierte er Opern am Aalto-Theater Essen. Zu vielen seiner Filme schreibt Tom Toelle auch das Drehbuch.

Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 1970 dem Prix Italia fur "Das Millionenspiel" - ein gar nicht so utopisches TV-Spiel um Geld oder Leben - und dem Unda Monte Carlo. In seinen ersten Filmen beschäftigte sich Tom Toelle immer wieder mit zeitkritischen Stoffen, z.B. der szenischen Dokumentation "Der Reichstagsbrandprozeß" (1967). In "Die Trennung" (ebenfalls 1967, auch Drehbuch) steht die Teilung Berlins im Mittelpunkt. Fernsehgeschichte schrieb Tom Toelle erstmals 1970, als er "Das Millionenspiel" in Szene setzte (auch Co-Autor).

Haufig beschaftigte sich Tom Toelle mit Themen, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben: Das Psychogramm eines jungen Triebtäters enthüllt der WDR-Film "Ich töte" (1970). Um Jugendarbeitslosigkeit geht es in "Wo geht's lang, Kutti", und in "Ein Mann von gestern" (1980) versucht Will Quadflieg als Fernsehdirektor, wahre politische Unabhangigkeit von den Parteien zu erreichen. Nach dem dreiteiligen Familiendrama in den Bergen "Via Mala" mit Mario Adorf stellte Tom Toelle in seinen nächsten Produktionen historische Themen in den Mittelpunkt, wie 1989 in "Bismarck", 1992: "König der letzten Tage" über die Wiedertäufer-Bewegung in Münster und 1994 "Deutschlandlied" (auch Mitarbeit am Drehbuch) über die verwirrende und faszinierende Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. 1995 drehte Tom Toelle den Aufsehen erregenden Film "Der Trinker" mit Harald Juhnke.

Weitere Filme von Tom Toelle: "Tatort - Kressin und der Laster nach Lüttich" (1971), "Lonny der Aufsteiger" (1997), "Wenn die Liebe verloren geht" (2001).

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