Was ist da wirklich in der Area 51? Was weiß die Regierung über Außerirdische? Was verbergen die vor uns? Fragen wie diese kennt man aus dem Spartenfernsehen, aus Sendungen wie "Ancient Aliens" und "UFOs Declassified". Steven Spielberg bringt dieses natürlich sehr reizvolle und spannende Thema jetzt gemeinsam mit seinem Lieblingsautor David Koepp ("Jurassic Park", "Krieg der Welten") auf die Leinwand. Neben Emily Blunt in der Hauptrolle als Meteorologin Margaret Fairchild stehen unter anderem Colin Firth und Colman Domingo auf der Besetzungsliste von "Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit" (ab Mittwoch, 10. Juni, im Kino). Für den Soundtrack arbeitete Regisseur und Produzent Spielberg einmal mehr mit dem großen John Williams.
Der Titel bezieht sich auf das "Disclosure Movement", eine Bewegung fernab des wissenschaftlichen Kanons, deren Anhänger davon überzeugt sind, dass Regierungen geheimes Wissen über Aliens zurückhalten. Es sei nur eine Frage der Zeit, wann dieses Wissen endlich ans Licht kommt. In "Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit" rückt dieser Zeitpunkt X nun in greifbare Nähe: der Moment, wenn der endgültige Beweis für die Existenz von Aliens oder irgendeiner Form von außerirdischem Leben erbracht wird.
Die konkrete Handlung des Films wurde bis zuletzt weitestgehend geheim gehalten (wo würde das besser passen als hier?), die Trailer zeigten aber schon an, dass die Vielleicht-Bald-Konfrontation mit Aliens die Welt in "Disclosure Day" in ein ziemliches Chaos stürzt. Von Kirche bis Politik, mit diesem "Tag der Wahrheit" ändert sich alles. Das Publikum darf also mal wieder auf großes Steven-Spielberg-Kino hoffen, aufregend, gruselig, überwältigend und womöglich sogar prophetisch: Laut einer aktuellen Umfrage der Universitäten Durham und St. Andrews glauben 78 Prozent der Befragten aus 88 Ländern, dass es irgendwann wirklich zu einer Kontaktaufnahme zwischen Menschen und außerirdischen Zivilisationen kommen wird.