Professor Rowan Atkinson hält in der "Benjamin P. Hill Memorial Bibliothek" ein wissenschaftliches Referat über visuelle Comedy. Dabei spielt er selbst, um entsprechende Beispiele zu liefern, die komische Figur Kevin, einen jungen Komödianten, für den der Körper das entscheidende Werkzeug seiner Komik ist. Aber auch Figuren anderer berühmter Komiker werden in kurzen Clips aus den Archiven geholt, u.a. solche Meister des Fachs wie: Monty Python, Buster Keaton, Charlie Chaplin, Méliès, Marty Feldmann, Woody Allen, Peter Sellers, Jacques Tati, Spitting Image, Nancy Reagan, Harold Lloyd, und immer wieder Kevin, Kevin, Kevin...

Atkinson führt mit akademischer Gründlichkeit in verschiedenen Kapiteln vor, welche Kleidung ein physischer Komiker tragen muss, wie man verschiedene Körperteile und Objekte für komische Effekte einsetzen kann. In "Slapstick und Gewalt" - Teil eins der zweiteiligen Vorlesung - zeigt er die Wirkung übertriebener Brutalität und die Art und Weise, wie klassische Slapstickstandards gut oder schlecht eingesetzt werden können, auf. In "Magie und Surrealismus" werden die Tricks, Techniken und Illusionseffekte der Filmkomik behandelt, in "Imitation und Parodie" wird erläutert, wie Personen und Institutionen zu Witzfiguren werden. "Pantomine und Körpersprache" zeigt, wie ein komischer Charakter mit dem Körper kreiert wird.