Das Jahr 1000: Der große Krieger Einauge wird wie ein Sklave gehalten und zu brutalen Schaukämpfen gezwungen. Als ihm die Flucht gelingt, schließt er sich kriegerischen Wikingern an und sticht mit ihnen in See. Nach einer Odyssee erreicht das Schiff endlich ein unbekanntes Land. Sie glauben, "Walhalla", den Ruheort der in einer Schlacht gefallenen Krieger, erreicht zu haben. In der neuen Welt müssen sich Einauge und die Wikinger einem grausamen Schicksal stellen ...

Erneut eine Regiearbeit des dänischen Regisseurs und Autors Nicolas Winding Refn, in der er mehr der Logik des Rausches und des Traumes folgt, als sich gängigen dramaturgischen Erzählmustern unterzuordnen. Im Stile eines Abenteuer- oder auch Wikingerfilmes schuf Nicolas Winding Refn - in Anlehnung an die isländischen Sagas - ein hypnotisch-brutales Kinoerlebnis, das in der radikalen Gegenüberstellung von Mensch und Natur eine archaische, von Ritualen und Gewalt bestimmte Lebenswelt beschwört, die ebenso faszinierend wie irritierend ist. Refn setzte hier erneut auf das Spiel seines Hauptdarstellers Mads Mikkelsen, der schon in Refns Erstling "Pusher" zu überzeugen wusste.

Foto: Tiberius Film