Da das Verbrechen keine Pause kennt, ist der Fahndungsklassiker "Aktenzeichen XY ... ungelöst" auch diesmal wieder prall gefüllt mit schändlichen Taten. Die Kriminalpolizei tappt im Dunkeln. Deshalb bittet Moderator Rudi Cerne um Mithilfe.

Wie schnell das ZDF-Fahndungflaggschiff mitunter reagieren kann, zeigte ein Beispiel aus der vergangenen Sendung vom 22. August. Der "Messer-Mord von Düsseldorf" wurde zum Thema bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst". Moderator Rudi Cerne zeigte das Foto, mit dem Polizei und Staatsanwaltschaft Düsseldorf nach Ali Shahgheleh (44) fahndeten. Der Iraner soll nur zwei Tage vor Ausstrahlung der Sendung angeblich wegen "verschmähter Liebe" die 36-jährige Anna S. von hinten angegriffen, niedergeschlagen und erstochen haben.

Es ist genau dieser Druck öffentlicher Fahndungsaufrufe bei einem Millionenpublikum, die flüchtende Täter weiter in die Enge treiben soll. Das Kalkül der Polizei und letztendlich von "XY" ist: Kein Verbrecher soll sich sicher sein, dass sein Gesicht nicht doch erkannt werden könnte. Auch wenn ein Fall womöglich schon länger zurückliegt.

In der neuen Ausgabe von "Aktenzeichen" ist es unter anderem das Schicksal eines Ehepaares, das erschaudern lässt. Als es im eigenen Haus überfallen wird, ging es durch die sprichwörtliche Hölle. Das Ehepaar wurde gequält und geschlagen, die Täter wollten so die Verstecke der vermuteten Wertsachen erpressen. Was die gemeinen Eindringlinge und Schläger jedoch nicht wahrhaben wollten, ist: Bei dem Ehepaar gab es nicht viel zu holen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst