Ihre Serienrolle erhält in "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" eine schockierende Diagnose. Hat Chryssanthi Kavazis Schwangerschaft im echten Leben etwas damit zu tun? Nein, stellt die Schauspielerin klar.

Aplastische Anämie, also eine schwerwiegende Störung der Blutbildung, das ist die Diagnose, mit der Laura Lehmann bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" nun leben muss. "So eine schwerwiegende Krankheit zu spielen, ist für mich eine große Herausforderung, und davor habe ich enormen Respekt", beschrieb Darstellerin Chryssanthi Kavazi ihre Reaktion auf das Schicksal ihrer Rolle.

Nachdem bekannt wurde, dass Laura an der Krankheit leidet, stellten Fans der RTL-Vorabendserie (montags bis freitags, 19.40 Uhr) allerdings sogleich Vermutungen an, warum ausgerechnet ihre Rolle betroffen sei. Kommentare zeigten, dass "viele davon ausgehen, dass die Krankheit mir extra reingeschrieben worden ist, weil ich ja schwanger bin", erklärt Chryssanthi Kavazi in einem Video bei "rtl.de". Die 30-Jährige erwartet zusammen mit ihrem Ehemann Tom Beck das erste gemeinsame Kind.

"Das ist nicht so, wir haben die Geschichte schon seit über einem Jahr geplant." Sie habe schon nach ihrem Winterurlaub erfahren, das Laura krank werden wird, erklärt Kavazi weiter. Bereits Anfang des Jahres wurden die Szenen gedreht, in denen man sieht, dass es Laura nicht gutgeht.

"Ich finde es total wichtig, noch einmal zu sagen, dass diese Geschichte für sich steht. Wir wollen viele Leute animieren, sich registrieren zu lassen, wir wollen euch die Krankheit nahe bringen und das hat nichts mit meiner Schwangerschaft zu tun." Sie hoffe sehr, dass die Fans Laura begleiten und die Geschichte spannend finden.

Um die Geschichte möglichst realistisch und authentisch zu erzählen, arbeiteten RTL und UFA Serial Drama eng mit der DKMS, der deutschen Knochenmarkspenderdatei, zusammen. "Mit der Erkrankung eines Seriencharakters zeigt 'GZSZ' einer breiten Öffentlichkeit, wie dramatisch die Suche nach einem geeigneten Stammzellspender für Patienten ist, und gleichzeitig, wie einfach Hilfe sein kann", lässt sich die Geschäftsführerin der DKMS, Dr. Elke Neujahr, zitieren.

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (montags bis freitags, 19.40 Uhr) ist längst bekannt dafür, auch ernste Themen aufzugreifen und zu behandeln. So ging es in den letzten Jahren schon um Mobbing, häusliche Gewalt, Stalking, sexuelle Belästigung und Bulimie, aber auch um Inzest und Freitod.


Quelle: teleschau – der Mediendienst