"Nur echt mit 52 Zähnen": Wer kennt ihn nicht, den berühmten Leibniz-Keks, den Hermann Bahlsen 1891 in Hannover erfand und – wie damals üblich – nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, dem Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz, benannte?

Mit dem dünnen Keks, nach dem englischen Back-Vorbild "cakes" benannt, wurde ein Back-Imperium begründet, das 120 Jahre später 140.000 Tonnen Kekse und weitere Süßwaren produziert und fast 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Ein Stoff, der ganz dem Geschmack der "ZDFzeit"-Reihe um große Patriarchen und die Geschichte der Nachfolger in schweren Zeiten entspricht.

Der Film von Heike Nelsen erzählt in "Deutschlands große Clans: Die Bahlsen-Story" dank der Einblicke in die Familienarchive die wechselnde Geschichte der Firma Bahlsen. Inzwischen wurde die Geschäftsführung des Familienunternehmens in Managerhände übergeben. Besonders nach dem Tod des innovativen Gründers und Fließband-Erfinders Hermann Bahlsen im Jahr 1919 war der einstige Erfolg gefährdet. Die Erben, vier Söhne, waren zerstritten. Und in der dritten Generation wurde die Firma erstmals in "Bahlsen-Süß" und "Bahlsen-Salzig" aufgeteilt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst