Wolfgang Bahro ist DAS Gesicht von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Seit über 25 Jahren spielt er in der Serie den Bösewicht Joachim Gerner. Doch sein Engagement hing mehrmals am seidenen Faden.

Was wäre der RTL-Dauerbrenner "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (montags bis freitags, 19.40 Uhr) ohne Joachim Gerner? Schauspieler Wolfgang Bahro, der den Bösewicht verkörpert, hätte die Rolle fast aufgegeben. "Ich wollte zweimal bei GZSZ hinschmeißen", gestand er jetzt in einem Interview mit "Bild".

"Mir passte das Drehbuch nicht", erklärte der 58-Jährige. "So sollte Gerner seine damalige Freundin Barbara Graf, eine Alkoholikerin, erniedrigen. Doch für mich ist Gerner kein Psychopath, der jemanden quält. Am Ende habe ich die Szenen zwar gedreht, aber seitdem habe ich beim Drehbuch ein gewisses Mitspracherecht", so Bahro.

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ohne Gerner wäre für die Fans wohl unvorstellbar. Seit 1993 spielt Wolfgang Bahro den Fiesling, dem seine Familie über alles geht, der aber auch als knallharter Geschäftsmann und Anwalt immer wieder für Intrigen sorgt und in spannende kriminelle Machenschaften verwickelt ist.

Am heutigen Dienstag, 30. April, gibt es "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ausnahmsweise wieder einmal in Überlänge: Ab 19.40 Uhr werden gleich drei Folgen rund um Wolfgang Bahro, Ulrike Frank und Co. am Stück ausgestrahlt. Nach dem großen Special startet um 21.15 Uhr die neue Serie "Nachtschwestern" mit Ines Quermann und Mimi Fiedler. Danach geht es weiter mit den Gerners: Um 22.15 Uhr strahlt RTL das Special "GZSZ – Der Gerner Clan: Affären, Schicksale & Intrigen" aus.


Quelle: teleschau – der Mediendienst