Fans des guten, alten "Musikantenstadls" dürfen sich schon vor Weihnachten über ein besonderes Geschenk freuen: Andy Borg feiert am Samstag, 22. Dezember, ein Comeback als Moderator einer großen Samstagabendshow.

Im SWR-Dritten wird erstmals seine neue Sendung "Schlager-Spaß mit Andy Borg" ausgestrahlt. "Ich bin wieder da!", ruft er im Trailer, der darauf schließen lässt, dass das neue, zweistündige Primetimeformat das Herz der Stadl-Freunde im Sturm erobern könnte.

Laut Sender bringt Borg "Stars des Schlagers und der Volksmusik, Talente aus dem Südwesten und Menschen mit besonderen Geschichten" auf die Bühne und ins Fernsehen. Zum Konzept gehören auch Comedy-Elemente, Nachwuchsförderung und jede Menge Regionalflair.

"Andy, wenn du uns rufst, sind wir immer da", lassen die Amigos wissen. Zum Auftakt in einer auf Weinstube getrimmten Kulisse in Villingen-Schwenningen sind außerdem die Kastelruther Spatzen, Fantasy, Cindy Berger, Die Jauchzaaa, Christian Lais, Sigrid und Marina, Kättl Feierdaach und Dui do on de Sell mit von der Partie. Weitere Folgen werden jeweils einmal im Monat samstags um 20:15 Uhr ebenfalls im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

"Ich freu mich, endlich mal wieder einen Samstagabend mit euch gemeinsam verbringen zu dürfen", erklärt der 58-Jährige in einem Videostatement auf seiner Facebook-Seite. Andy Borg und das "Stadl"-Thema gehörten in den Jahren 2015 und 2016 zu den großen Aufregern der TV-Branche. Zur Erinnerung: Die "Stadlshow", ein auf jung getrimmter Nachfolger des "Musikantenstadls", scheiterte nach nur einer regulären Sendung und einer Silvester-Ausgabe 2015 mit Karacho. Dies markierte das endgültige Ende einer langlebigen Marke. Die 1981 erstmals ausgestrahlte Traditionssendung "Musikantenstadl" war ja zum Leidwesen der vielen Fans schon seit Sommer 2015 Geschichte, der langjährige Moderator Andy Borg, Nachfolger des legendären Karl Moik, war damals begleitet von jeder Menge Missbilligung seitens der Schunkelfraktion geschasst worden.

Borg hatte sich natürlich ebenfalls nicht zurückgehalten, als Anfang Januar 2015 das Stadl-Aus bekannt wurde. "Verlierer sind neben meinen Gesangskollegen, denen diese TV-Plattform verloren geht, vor allem die Fernsehzuschauer", schäumte der Passauer seinerzeit.


Quelle: teleschau – der Mediendienst