ARD-Doku

"Solomütter – Mit Samenspende schwanger werden": Ja zum Kind, nein zum Partner

von Rupert Sommer

Immer mehr Frauen entscheiden sich dafür, mithilfe einer Samenspende ohne Partner ein Kind zu bekommen. Eine ARD-Doku beleuchtet die Chancen und die negativen Aspekte.

ARD
Solomütter – Mit Samenspende schwanger werden
Dokumentation • 08.06.2020 • 23:30 Uhr

Es ist ein Familienmodell, das immer mehr Anhänger findet: eine radikale Kleinfamilie. Mithilfe der modernen Reproduktionsmedizin ist es bekanntlich schon länger möglich, ohne allzu großen Aufwand durch künstliche Befruchtung schwanger zu werden. Wie die neue, vom SWR für den Einsatz im ARD-Hauptprogramm produzierte Dokumentation "Solomütter – Mit Samenspende schwanger werden" zeigt, nutzen immer öfter Frauen diese Möglichkeit und ziehen ein Kind ohne jeglichen weiteren Lebenspartner alleine groß.

Der Beitrag von Filmemacherin Yvonne Rüchel stellt zwei Solomütter vor. Sie wollen Kinder haben, aber Single bleiben. Ihr Familienmodell wirft einige Fragen auf – etwa jene, ob es legitim ist, über den Kopf des Nachwuchses hinweg eine eher klassischere Partnerkonstellation komplett auszuschließen. Außerdem werden mögliche rechtliche Fallstricke sowie Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz beleuchtet. Dafür hat sich die Dokumentation viel Zeit genommen: Rüchel hat die beiden Mütter über ein Jahr hinweg begleitet.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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