Rom, ewige Stadt blutiger Machtkämpfe: In den acht neuen Folgen der gefeierten italienischen Serie-Überraschung "Suburra" bekämpfen sich wieder brutale Mafia-Clans, korrupte Politiker und finstere Strippenzieher aus der Kirchenführung. Los geht's mit den acht neuen Folgen am Freitag, 22. Februar, bei Netflix.

Es sind die jungen, skrupellosen Rotzlöffel, die nach der Macht in Rom greifen: Der smarte, gut aussehende Polizistensohn Lele (Eduardo Valdarnini), der undurchsichtige Spadino (Giacomoo Ferrara) aus einer mächtigen Mafia-Familie und der eiskalte blonde Killer Aureliano (Alessandro Borghi). Sie kennen keinen Respekt vor den althergebrachten Strukturen der Mächtig, die das Sagen in der ewigen Stadt untereinander aufgeteilt haben. Und sie haben keine Scheu, sich auch mit ihren eigenen Vätern – allen voran dem komplett skrupellosen Unterwelt-Boss Samurai (Francesco Acquaroli), anzulegen.

Wie schon in der ersten "Suburra"-Staffel webt die italienische Hochglanz-Produktion, die mit starken Bildern aus der Weltmetropole und vielen touristischen Wahrzeichen aufwartet, aber auch vor Schmutz, Gossenflair und Körpersäften jeglicher Couleur nicht zurückschreckt, ein dichtes Netz an sich überkreuzenden Intrigen, Verschwörungen und taffen Männer-Bündnissen. Nach und nach wird die rohe Gewalt, die unter der attraktiven, touristischen Oberfläche regiert, freigelegt. Die acht neuen Folgen, die Netflix nun in deutscher Erstausstrahlung zeigt, dürften Fans finsterer Mafia-Stoffe, wie sie zuvor schon von der Sky-Erfolgsserie "Gomorrha" angefixt wurden, weiter in Atem halten.

Und natürlich muss in der neuen Staffel alles noch viel komplizierter und vor allem grausamer werden: So hat sich vor allem Bürgersöhnchen Lele, das schneller in eine kriminelle Laufbahn hineinschlitterte, als ihm recht sein konnte, in der neuen Machtkonstellation von Rom und der schmutzigen Vorstadt Ostia komplett verzockt. Er gerät zwischen alle Fronten – und in Lebensgefahr.

Einen ähnlich unaufhaltsam abschüssigen Weg hat der Politiker Amedeo Cinaglia (Filippo Nigro) eingeschlagen, der anfangs noch aufrecht gegen die Mafia-Anfechtungen Stellung bezog, aber nun Recht von Unrecht immer schwerer trennen kann. Nicht zu unterschätzen: Sara Monaschi (Claudia Gerini), die furchtlose Finanzberaterin des Vatikans und ein klassischer Vamp, spinnt weiter ihr Netz, in dem sich immer mehr Geistliche rettungslos verheddern.

Was Schauwerte, Dramatik und Drastik angeht, zählt "Suburra 2" zum Besten, was derzeit auf dem europäischen Serienmarkt angeboten wird. Da auch die Spannung stimmt, ist die Suchtgefahr beim Einschalten der neuen Folgen extrem hoch.


Quelle: teleschau – der Mediendienst