Geschichte als Erzählung über große Nationen und Männer hat ausgedient. Die ZDF-"Zeitreise"-Reihe zeigt, wie es anders geht: Welche Verbindungen, welchen Austausch, welche gleichzeitigen Entwicklungen etwa weisen unterschiedlichste, tausende Kilometer voneinander entfernte Volksgruppen vor 3000 Jahren auf? Dieser spannenden Frage der Globalgeschichte nähert sich die Folge "Terra X: Zeitreise – Die Welt im Jahr 1000 vor Christus" mit Professor Matthias Wemhoff.

Die Doku ergründet, wie Bronze und Kupfer über von Palästina nach Nordeuropa gelangten, ebenso wie vermutlich das Wissen über die Sterne, das sich parallel dazu auch bei den Kanu-Reisen der Bewohner des heutigen Polynesiens entwickelte. Zur gleichen Zeit bauten die Olmeken in Mexiko die ersten Pyramiden und erfanden die erste Schrift Amerikas. Ein Alphabet entwickelten auch die Phönizier in Afrika. Es sollte zur ersten Grundlage unseres ABCs werden. "Terra X" verblüfft diesmal mit Ausflügen in eine unbekannte Geschichte.


Quelle: teleschau – der Mediendienst