Starregisseur Steven Soderbergh erzählte seine Serie "The Mosaic", in der Sharon Stone verschwindet, eigentlich rein multiperspektisch über eine App. Nun hat er doch noch eine traditionelle TV-Version nachgelegt.

Steven Soderberghs Thrillerserie "Mosaic" erzählt vom mysteriösen Verschwinden einer erfolgreichen Kinderbuchautorin (Sharon Stone) in der Silvesternacht. Nur eine Blutspur deutet auf ein Gewaltverbrechen hin. Bald ist ein vermeintlicher Täter gefasst, doch vier Jahre später wird der Fall neu aufgerollt. Ab der Nacht vom kommenden Montag, 22. Januar, auf Dienstag, 23. Januar, strahlt Sky die sechsmal 60 Minuten langen Folgen der HBO-Produktion parallel zum US-Start aus.

Allerdings kommt "Mosaic" zunächst nur in der englischen Originalversion. Wer auf die deutsche Stimme Sharon Stones sowie ihrer Co-Stars Beau Bridges ("Masters of Sex"), Garrett Hedlund ("Mudbound"), Paul Reubens ("Gotham") oder Jennifer Ferrin ("The Knick") warten will, muss sich bis 14. Februar gedulden. Ab dann ist "Mosaic" an drei aufeinanderfolgenden Mittwochabenden (20.50 Uhr, Sky Atlanic HD) in Doppelfolgen zu sehen.

Sharon Stone überstrahlt alles

Das Besondere an der Thrillerserie, die Soderbergh zusammen mit dem Drehbuchautor Ed Solomon ("Die Unfassbaren") realisierte: Sie war nie als klassische Serie konzipiert. In einer längeren, etwa siebeneinhalbstündigen Version, konnte die Story um Schein und Sein über eine App aus unterschiedlichen Erzählperspektiven konsumiert werden. Sharon Stone, die am 10. März ihr 60. Lebensjahr vollendet, überstrahlt in "Mosaic" alles. Sie spielt eine in die Jahre gekommene Star-Autorin, die sich mit Alkohol und jüngeren Liebhabern über den eigenen Verfall hinwegtröstet.

Nun schiebt Soderbergh, Schöpfer der großartigen historischen Krankenhausserie "The Knick" oder von Blockbuster-Filmen wie "Ocean's Eleven", doch noch eine traditionelle Form des Thriller-Stoffes nach.


Quelle: teleschau – der Mediendienst