Nicht nur sein "Tatort" ist deutlich leiser geworden. Auch in Sachen Umweltschutz und Zukunftsfähigkeit unserer Welt hört man von Til Schweiger deutlich nachdenklichere Töne als früher.

Zum Jahreswechsel erfindet sich auch Til Schweiger neu. Sein Nick Tschiller-"Tatort", bislang bekannt für die größten Explosionen und eine hohe Leichendichte im deutschen Krimi-Traditionsformat, wid sich ab sofort deutlich wandeln. Die am kommende Folge "Tschill Out" (Sonntag, 4. Januar, 20.15 Uhr, ARD) zeigt den mittlerweile 56-jährigen Schweiger in ruhigen Gefilden auf der Hamburger Insel Neuwerk, wo Kommissar Nick Tschiller – auf sein Disziplinarverfahren wartend - in einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche jobbt.

Auch über die Wandlung seines Helden hinaus hört man von Til Schweiger zu Beginn des Jahres eher nachdenkliche Töne. Auf die Frage, was ihm für 2020 Mut mache, outete sich der Schauspieler und Filmemacher gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" als Fan der Klimaschutzbewegung um Greta Thunberg: "Fridays for Future und was Greta da macht, das macht Mut. Meine eigenen Töchter treibt das auch um, vor allem Emma. Die hat mich immer gezwungen, Filme über Massentierhaltung und Hühnerschreddern zu gucken – schrecklich. Seitdem trinke ich keine Milch mehr."

Die Schweigers seien zwar nicht aktiv in der Bewegung, so das "Familienoberhaupt", allerdings sei man sich der Tatsache sehr bewusst, dass ganz viel falsch laufe.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH